Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Pascoal ist die portugiesische Form von Pascal und gehört zur spätlateinischen Namensfamilie Paschalis. Im Portugiesischen bleibt die Beziehung zur Osterzeit im Wortstamm sichtbar, während die Endung -o die männliche Form markiert. Die sprachliche Kette führt von lateinisch paschalis, „auf Ostern bezogen“, zu pascha, dem lateinischen Wort für das Pessachfest. Dessen griechische Form πάσχα, Páskha, steht neben hebräisch פֶּסַח, pesaḥ, „Pessach“. Die portugiesische Schreibweise ist deshalb keine eigenständige Übersetzung, sondern eine romanische Weiterentwicklung.
Im portugiesisch katholischen Sprachraum ist Pascoal durch den Franziskaner Pascoal Bailão als persönliche Namensform greifbar. Die vatikanische Tagesseite nennt ihn am 17. Mai und schreibt seinen Namen in portugiesischer Form. Sie belegt den Gebrauch eines konkreten Namensträgers, datiert aber nicht die Entstehung des Vornamens. Ein sicherer, datierter Erstbeleg der exakten Schreibweise Pascoal konnte in den bekannten sprachhistorischen Quellen nicht abgesichert werden. Die ältere Form Paschalis ist daher als sprachliche Vorstufe zu verstehen, nicht als sichere erste Nennung von Pascoal.