Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Raban gehört zum germanischen Namenskreis um althochdeutsch raban und altsächsisch hram für „Rabe“. Das Dictionary of Medieval Names from European Sources ordnet diese Wortformen gemeinsam ein. Der Namensbestandteil erklärt die Bedeutungsangabe „der Rabe“, sagt aber nichts über den Charakter oder das Wappen eines Namensträgers. Die Kurzform Raban ist deshalb von den gelehrten Vollformen Hraban und Rabanus zu unterscheiden.
Im DMNES-Eintrag zu Raven steht für Österreich ein lateinischer Beleg Raban aus der Zeit um 1050. Ein weiterer Eintrag nennt Raban um 1075. Beide Nachweise stehen im Nominativ und bewahren damit genau die Buchstabenfolge Raban. Der erste Zeitraum markiert den ältesten datierten Raban-Beleg in diesem ausgewerteten Quellenbestand, nicht zwingend die allererste Namensvergabe. Die Einträge zeigen somit einen frühen Gebrauch der Kurzform, ohne ihre Herkunft mit einer einzigen historischen Person gleichzusetzen.