5 (etwas andere) Tipps fürs Wochenbett

5 (etwas andere) Tipps fürs Wochenbett
© Bodler / Bigstockphoto.com

Wie man das Wochenbett gut und entspannt übersteht? Wenn du meine Wochenbettberichte gelesen hast, dann weißt du, dass ich keine Ahnung habe, wie man das schafft. Und gerade deswegen habe ich mir mal ein paar Gedanken gemacht und verrate dir hier meine fünf ultimativen Tipps. Alle Angaben sind ohne Gewähr 😉 :

1. Hol‘ dir einen Monatsvorrat Tiefkühlgerichte
Das Problem:
Ein Baby ist am Anfang wie ein kleiner Energie-Fresser: andauernd will es etwas (gefüttert oder getragen werden, Windeln wechseln, Nähe, schaukeln, kuscheln…) und als Mama bist du nur allzu gerne bereit diese Bedürfnisse zu erfüllen. Leider kommen dabei Mamas eigene Bedürfnisse manchmal ein bisschen kurz. Allen voran: Das Bedürfnis sich mal wieder so richtig schön satt zu essen. Eine Stunde lang am Herd stehen um ein schönes Drei-Gänge-Menü zu zaubern? Vergiss‘ es! (Es sei denn du hast wirklich ein sehr rücksichtsvolles Baby)

Die Lösung:
Tiefkühlpizza, Frosta-Pfannen und Co. sind zwar nicht das nahrhafteste, helfen aber zumindest den Tag zu überstehen. Tiefkühler auf, Essen raus, ab in den Ofen und fertig. Das ist wahrscheinlich so ungefähr die Zeitspanne, die dein Baby dir ohne großes Theater mal gewähren wird. Und wenn Papa abends nach Hause kommt, kocht er dann hoffentlich was Schönes für Mama.

5 Tipps für ein entspanntes Wochenbett ;)
5 (humorvolle) Tipps für ein entspanntes Wochenbett 😉
Bildnachweis:
© Phongphan / Bigstock.com (oben)
© khongkitwiriyachan / Bigstock.com (mitte)
© StanislavSS / Bigstock.com (unten)
2. Decke dich mit Schoki, Haribo und Co. ein!
Das Problem:
Ein Baby schränkt einen erstmal ziemlich in seiner Mobilität ein. Vor allem, wenn es nach Stunden endlich eingeschlafen ist (natürlich auf Mama drauf!) ist das Sofa oder Bett dein goldener Käfig. Mal schnell aufstehen und durch die Gegend laufen? Besser nicht, wir wollen doch das Baby nicht wecken! Und wenn man da so sitzt oder liegt, dann kommt irgendwann der kleine Hunger. Blöd nur, wenn man nun erstmal aufstehen müsste um sich etwas zuzubereiten.

Die Lösung:
Habe immer eine Tüte Haribo oder ein paar Gummibärchen in Reichweite. Und mit Reichweite meinte ich einen Umkreis von 10 cm. Denn wenn du dein Gewicht zu sehr verlagerst, könnte die Matratze unter dem Baby minimal nachgeben und dann kann das Einschlafritual von vorne beginnen.

3. Kaufe einen Vorrat Wegwerfgeschirr!
Das Problem:
In den ersten Wochen mit Baby bleibt der Haushalt liegen. Wer kann schon gleichzeitig ein schreiendes Baby auf dem einen Arm balancieren und mit dem anderen den Staubsauger bedienen (alle, die jetzt laut hier schreien möchten, zeigt mir doch bitte, bitte, wie man das macht!).
An sich finde ich es auch nicht so schlimm, mal nicht so oft zu saugen, zu wischen und die Wäsche zu Türmen anwachsen zu lassen. Ein Problem gibt es jedoch: Besonders im Wochenbett muss Frau viiiel essen. Und dadurch fällt leider auch eine Menge Geschirr an. Und das kann (oder sollte) man leider nicht zu lange stehe lassen, da Essensreste einfach nicht besser werden, wenn sie länger rumstehen.

Die Lösung:
Wegwerfgeschirr. Ja, steinigt mich, weil das so mega umweltschädlich und kein Stück nachhaltig ist. (Übrigens gibt es mittlerweile Wegwerfgeschirr aus Palmblättern oder Zuckerrohr oder anderen Dingen. Keine Ahnung, ob das nun wirklich besser ist.) Aber wenn du unterwegs bist, bringst du doch auch nicht deinen eigenen Becher mit zum Bäcker oder deinen Teller zu McDonalds. Und besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. Oder so ähnlich.

4. Schließe ein Netflix-, Maxdome- oder Bücherei-Abo ab
Das Problem:
Wie schon angesprochen wirst du die nächsten Wochen viel Zeit auf deinem Sofa oder in deinem Bett verbringen. Und wenn dein Baby wach ist, wirst du dabei völlig ausgelastet sein. Wenn es jedoch schläft (so ca. 15 bis 18 Stunden, laut einschlägiger Ratgeber), dann hast du eine Menge Zeit. Klar, am Anfang reicht es völlig in dieser Zeit sein Baby wie hypnotisiert anzustarren aber irgendwann verlangt das Gehirn doch nach ein wenig mehr Anregung. Man könnte jetzt den Blick schweifen lassen, würde dann aber nur das Chaos sehen (da der Haushalt ja momentan liegen bleibt).

Die Lösung:
Stecke deine Nase schnell in ein gutes Buch oder schau entspannt deine Lieblingsserie. Tu‘ dir einfach etwas Gutes und mache etwas worauf du Lust hast (solange du dich dabei nicht bewegen musst). Wenn du kannst, dann schlafe zusammen mit deinem Baby, für mich funktioniert das leider überhaupt nicht.
5. Sortiere deinen Kleiderschrank aus
Das Problem:
Die nächsten paar Wochen bist du nicht Frau, sondern vor allem Mama. Statt Parfüm trägst du den Duft deines Babys, anstelle von Masken und Cremes pflegt Babyspucke gemischt mit (Mutter-)Milch deine Haut. Klamotten sind eigentlich schon angesabbert und manchmal gar vollgepinkelt bevor du sie richtig anziehen kannst und in das meiste passt du eh noch nicht wieder rein.

Die Lösung:
Sortiere alle tollen, schicken, teuren Klamotten aus und verfrachte sie nach ganz hinten in deinem Kleiderschrank. Nach vorne holst du alles, was bequem ist, ganz egal wie es aussieht. Wenn du stillst achte zudem darauf, dass deine Klamotten „Fast-Food“-tauglich sind: Die Brust sollte innerhalb von höchstens 3 Sekunden ausgepackt sein. Und keine Sorge: Es wird der Tag kommen, an dem du deinen Kleiderschrank wieder umräumen kannst und dann ist das quasi, als wäre alles neu.

Trage dich in unseren Newsletter ein!

Und erhalte Nachrichten, wenn neue Beiträge erscheinen, Einladungen zu Produkttests und tollen Verlosungen für Mamis! Garantiert kein Spam.

* Pflichtfelder

** Nötig, wenn du Schwangerschafts-Updates erhalten willst. Wenn du nicht schwanger bist oder keine Schwangerschafts-Updates erhalten willst, einfach frei lassen.

Die Einwilligung umfasst unsere Hinweise zum Widerruf, Versanddienstleister und Statistik entsprechend unserer Datenschutzerklärung.

Schlagwörter: ,

Das könnte dir auch gefallen...

Ähnliche Beiträge

Nele
von
Hi! Ich bin Nele. Erzieherin, Bachelor-Psychologin und seit 11/2016 Mama von einem bezaubernden Jungen. Hier auf meinem Mama-Blog erfährst du, was mich bewegt und beschäftigt.
Wen interessiert eigentlich, ob mein Baby durchschläft? Himbeerblättertee: Hilfe bei Kinderwunsch und in der Schwangerschaft?

Kommentare

    • Lisa
    • 7. September 2017
    Antworten

    Hallo Nele,
    dieser Artikel ist so gut! Bei mir ist das Zweite unterwegs und das mit dem Essen hab ich mir genau so vorgenommen! Bin total am Lachen, dass ich nicht die einzige bin. Die Filme und Bücher muss ich halt so auswählen, dass auch die große Schwester mitschauen kann.
    Danke für den Artikel, das hätte ich schon beim ersten Kind lesen müssen.

    1. Nele
      • Nele
      • 7. September 2017
      Antworten

      Hallo Lisa,
      ja in manchen Situation sollte man sich das Leben mal leicht machen dürfen 😉
      Als ich das verstanden und akzeptiert habe, war mein Wochenbett leider auch schon fast um. Aber für das nächste Mal habe ich mir fest vorgenommen einige der Punkte zu berücksichtigen 😉
      Liebe Grüße
      Nele

    • Steffi
    • 23. Oktober 2017
    Antworten

    Hallo Nele,
    der Artikel spricht mir aus der Seele.Bin gerade im Wochenbett. Mein Mann und ich haben uns schon Essen kommen lassen, aber das wird auf die Dauer auch zu teuer. Nun hat die Schwiegermutter uns viele Suppen gekocht, wofür wir echt dankbar sind.
    Bei uns in der Stadt gibt es einen Obst-und Gemüse-Bringdienst. Vielleicht abonniere ich den mal. Nur Fast Food ist für mich auf die Dauer auch nichts.
    Jede, die deinen Artikel liest und noch nicht im Wochenbett war, kann sich, dank dir, vorstellen, wie es tatsächlich ist.Danke.Grüße.Steffi

    1. Nele
      • Nele
      • 24. Oktober 2017
      Antworten

      Liebe Steffi,
      Danke für deine lieben worte!
      Suppe von der schwiegermutter ist ja klasse, bei uns hat die Familie damals auch viel geholfen <3 nur fastfood wäre mir auch irgendwann über und ich habe in der ersten Zeit echt großen Hunger gehabt 😀
      Ich wünsche euch noch eine ganz tolle zeit! Geniest es wo ihr könnt!
      Alles Liebe
      Nele

    • Carolina
    • 5. November 2017
    Antworten

    Ich erwarte gerade mein erstes Kind und mache mein Fastfood selber. Also Mealprepping und Einwecken. So habe ich weiterhin Kontrolle über die Zutaten und Inhaltsstoffe in meinem Essen aber muss mich wenn die Zwergin auf der Welt ist nicht mehr mit vorbereiten und kochen beschäftigen.

    Das mit den Süßigkeiten in der Nähe ist bestimmt Gold wert. Aber ich befürchte das ich dann die Tüten Haribo inhaliere…

    1. Nele
      • Nele
      • 9. November 2017
      Antworten

      Essen vorbereiten ist super! Ich hätte es eigentlich auch vor aber irgendwie kam immer etwas dazwischen und dann war er schon da 😀 ich bin wahrscheinlich leider zu unorganisiert dafür. Aber fürs nächste mal habe ich es mir fest vorgenommen, mal sehen ob es da klappt 🙂
      Ja, mein Süßigkeitenkonsum war die ersten Wochen auch etwas hoch. Aber das gibt sich auch wieder, wenn alles etwas eingespielt ist (so war es zumindest bei uns).
      Ich wünsche dir eine schöne Geburt und toll erste Zeit!
      Alles liebe
      Nele

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.