Sommer ist für uns absolute Picknick-Zeit! Wir lieben diese Ausflüge mit unserem Sohn aus mehreren Gründen: Zum einen sehen wir so viel mehr von unserer Umgebung und zum anderen sind wir alle deutlich entspannter, wenn wir dabei gut gesättigt sind. Schnell vergehen so mehrere Stunden und wenn wir dann am Abend oder späten Nachmittag nach Hause kommen, wird noch etwas gespielt und dann ist es auch meist schon Zeit für das Bett.
Früher haben wir uns oft einfach den Bollerwagen geschnappt und sind in den Wald maschiert, mittlerweile nehmen wir meistens das Babboe Big-E und der Sohn fährt auf seinem Laufrad (bis er keine Lust mehr hat, dann kommt er samt Laufrad einfach ins Babboe, das ist mega praktisch!). So kommen wir einige Kilometer weit und haben mit der Zeit wirklich schöne Ecken entdeckt!

Damit so ein Ausflug für alle schön wird und nicht in einer reinen Geduldsprobe endet, gibt es bei uns einige Regeln:
Unsere 6 goldenen Regeln, damit ein Picknick mit Kindern entspannt bleibt
- Wir starten mit vollem Magen
Ich weiß, wenn man an Picknick denkt, dann gerät man schnell in Versuchung das Mittagessen ausfallen zu lassen und es unterwegs dann nachzuholen. Glaub mir, das ist keine gute Idee! Denn mit leerem Magen ist bei uns sowohl das Kind als auch die Mama schnell genervt und man hält einfach wahllos irgendwo, weil man so schnell wie möglich etwas zwischen die Zähne bekommen will.
- Jeder darf sich etwas wünschen, was zum Picknick mitgenommen wird
Wir packen den Picknickkorb gemeinsam und jeder darf etwas hineinlegen, was er gerne essen möchte. Dabei muss aber klar sein, dass dieses Essen geteilt wird und Süßigkeiten nicht zählen. Eine Süßigkeit nehmen wir auch mit, die kommt aber erst am Ende in den Korb (und derzeit noch meistens so, dass der Sohn sie erstmal gar nicht sieht).
- Wir besprechen vor dem Start wo es ungefähr hingeht und wer heute entscheiden darf
Die grobe Richtung legen wir meist im Vorfeld fest, die genaue Strecke entscheiden wir dann spontan. Dabei darf das Kind genauso mitentscheiden wie wir - außer wir sagen von Vornherein, dass heute wir Großen entscheiden, weil es ein bestimmtes Ziel gibt.
- Trinken ist das A&O
Noch ein Tipp, der auf den ersten Blick ziemlich banal scheint: denk daran genug zu trinken mit zu nehmen. Nichts ist schlimmer als ein Kind das Durst hat - und eine leere Flasche in der Hand! Lieber eine Flasche zu viel als zu wenig einpacken ;) Besonders im Sommer, wenn es schön warm ist, verbrauchen wir oft mehr Wasser als man denken mag.
- Esse, das wir mitnehmen ist:
auch kalt lecker, fällt nicht so schnell auseinander (ein Picknickkorb kann ordentlich durch die Gegend geschleudert werden), ist nicht klebrig bzw. die Gefahr ist klein, dass man sich damit komplett einsaut, lässt sich gut in einer Brotdose transportieren.
Alles, was zu stark schmiert oder klebt ist keine gute Idee, da Waschmöglichkeiten unterwegs oft rar sind und Bienen und Wespen im Sommer sehr schnell zur Stelle sind. Klar kann man immer ein Packet Feuchttücher mitnehmen aber wir haben die Erfahrung gemacht, dass es einfacher ist so etwas gar nicht zu brauchen.
- Ohne Zeitdruck & Plan ist Picknick am schönsten
Ich bin selber ein Mensch, der gerne weiß, was als nächstes kommt und wo es hingeht. Aber glaub mir: Ein Picknick-Ausflug wird dann am schönsten, wenn man sich einfach treiben lässt. Darum machen wir solche Ausflüge generell nur, wenn wir keine weiteren Termine haben und das Wetter zumindest einigermaßen stabil ist (wobei selbst starke Schauer gut unter dichten Bäumen zu überstehen sind, haben wir schon getestet ;) ). Wenn das Kind unbedingt ein Picknick machen will wenn wir noch Termine haben oder es sehr nach Gewitter aussieht, bleiben wir mit der Picknickdecke einfach direkt auf unserem Grundstück.
Unsere liebsten Picknick-Rezepte
Manchmal ist ein Picknick ja eine sehr spontane Sache und man packt einfach in den Korb, was man so Zuhause hat. Machen wir auch gerne und in der Regel finden wir hier viele leckere Dinge, die perfekt zum Mitnehmen sind.
Dazu gehören für uns:
- Obst (ungeschnitten, wir nehmen immer ein Messer mit um es vor Ort frisch zu schneiden)
- Salzstangen, Brezeln, Cracker
- belegte Brote
- Gemüsesticks (können ruhig vorher geschnitten werden, sie werden nicht so schnell "alt" wie Obst)
- als Nachtisch Kekse oder Müsliriegel

Wenn wir aber einen größeren Ausflug planen, dann überlegen wir gerne schon im Vorfeld, was man gut mitnehmen kann und haben dafür mittlerweile eine kleine Sammlung an Rezepte. Die meisten dieser Rezepte kann man natürlich auch so im Alltag super nutzen: Die Apfel-Müsli-Muffins, Pizzaschnecken oder Kuhflecken-Waffeln sind auch klasse als Snack für den Kindergarten und die Schule oder für einen Ausflug in den Tierpark.
Rezept für leckere Müsli-Muffins mit Apfel

Unsere Müsli-Muffins stehen nicht nur beim Mann und Sohn hoch im Kurs, ich selber liebe sie auch sehr - weil wir so gerne Müsli-Reste oder alte Äpfel verbrauchen, die sonst nicht mehr gegessen werden.
Pizzaschnecken, die allen schmecken
Unser Sohn ist ein sehr spezieller Esser: Er mag nur wenig und Dinge, die ihm nicht geheuer aussehen, die probiert er in der Regel nicht einmal. Diese Pizzaschnecken haben aber sogar ihm geschmeckt und er fragte gar, wann ich sie mal wieder backe!
Kuhflecken-Waffeln fürs Picknick
Diese Waffeln sehen nicht nur mega cool aus, sie schmecken auch kalt ganz hervorragend und eignen sich darum super als Picknick-Snack.
Entspannt Picknicken mit einem Lastenrad
Am Anfang des Artikels hatte ich ja schon erwähnt, dass wir mittlerweile fast nur noch mit unserem Babboe unterwegs sind, wenn wir Picknicken fahren. Einen ausführlichen Bericht zu unserem Big-E findest du hier.
Und falls du mit dem Gedanken spielst, dir ebenfalls ein Lastenrad zuzulegen: Babboe hat ein absolut unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis und momentan gibt es sogar einige tolle Aktionen: Mit dem Code BACK2SCHOOL sparst du bis zum 6. September 2020 100 Euro auf dein Lastenrad und mit dem Code REDOG2020 sparst du noch bis zum 27. September 2020 100 Euro auf ein Babboe Dog, Dog-E, Go oder Go-E.










