Vorname für weiblich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
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Die lateinische Form Aemilia gehört zur römischen Namenswelt. Aemilia war das Femininum des Gentilnamens Aemilius und bezeichnete damit zunächst die Zugehörigkeit zur gens Aemilia. Die klassische Erklärung verbindet die Familie mit aemulus, „wetteifernd“ oder „Rivale“. Ein lateinisches Wörterbuch dokumentiert diese Verbindung, doch die Deutung des Familiennamens bleibt eine etymologische Erklärung und kein Beweis für eine persönliche Charaktereigenschaft.
Ein greifbarer antiker Personenbeleg ist Aemilia Tertia, die Frau Scipios Africanus. Wikidata führt sie mit dem lateinischen Eigennamen Aemilia tertia und einer Geburt um 230 v. Chr. Der Eintrag zeigt die exakte Namensform in einem historischen Personenkontext, sagt aber nicht, wann sie erstmals vergeben wurde. Aemilia Lepida belegt die Form in einer späteren Generation der römischen Oberschicht. Erst in jüngeren europäischen Schreibtraditionen stehen Aemilia, Emilia und Emilie nebeneinander. Diese Varianten sind verwandt, aber nicht als identische historische Schreibweisen zu behandeln.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Nordrhein-Westfalen | 2023 | Weiblich | 634 | 189 (2015, Nordrhein-Westfalen) | Faminino Popularitätsindex |
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