Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Bei Aemilius liegt die früheste greifbare Spur in der römischen Personen- und Inschriftenwelt. Der Name ist der lateinische Gentilname der gens Aemilia und zugleich die männliche Form, aus der spätere Formen wie Emilio und Emil hervorgingen. Wörterbücher führen als traditionelle Verbindung das lateinische aemulus, „wetteifernd“ oder „Rivale“. Diese Etymologie erklärt die Namensfamilie, nicht die persönliche Eigenschaft jedes Trägers.
Eine Inschrift aus dem römischen Britannien nennt Aemilius Aemilianus im Umfeld von Habitancum. Die Dokumentation von Roman Inscriptions of Britain datiert den Personenbeleg in das dritte Jahrhundert und verzeichnet auch die verkürzte Schreibweise Aemil(ius). Damit ist Aemilius als exakte lateinische Form epigrafisch greifbar, auch wenn die Quelle keinen allerersten Namensgebrauch behauptet. Aemilius Papinianus, ein Jurist der Kaiserzeit, zeigt die Form zusätzlich in der rechtshistorischen Überlieferung. Die moderne Kurzform Emil ist daher eine spätere Entwicklung, nicht die ursprüngliche lateinische Schreibweise.
Kein Namenstag bekannt.