Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift wurde automatisch generiert und kann bei seltenen Namen abweichen. Diese deutsche Aussprachehilfe kann von der Aussprache in der Herkunftssprache abweichen.
Aino ist eine finnische Kunstnamensbildung aus dem Nationalepos Kalevala. Elias Lönnrot formte den Namen aus finnisch ainoa, „einzige“. In der älteren Kalevala-Fassung von 1835 erscheint die Figur zunächst noch ohne diesen Eigennamen. Die neue Kalevala von 1849 gibt der jungen Frau dann die konkrete Form Aino. Damit ist 1849 ein klarer literarischer Beleg für die exakte Schreibweise, während die Fassung von 1835 als wichtige Vorstufe der Figurengeschichte gilt. Die Bedeutung „die Einzige“ ist sprachlich transparent, gehört aber zur Neuschöpfung innerhalb der finnischen Literatur und nicht zu einer unverändert überlieferten vorchristlichen Person.
Die finnische Sprachbehörde berichtet, dass Aino 1864 für einen Kalender vorgeschlagen und 1890 in den offiziellen finnischen Almanach aufgenommen wurde. Der Namenstag steht am 10. Mai. Über den Kalender gelangte der Name aus der Literatur in den alltäglichen finnischen Namengebrauch. Aino Sibelius und Aino Kallas zeigen seine Verankerung in der finnischen Kulturgeschichte. Der Weg von der anonymen Figur der alten Kalevala über Lönnrots Benennung bis zur amtlichen Kalenderform lässt sich deshalb ungewöhnlich genau nachzeichnen. Die literarische Erstform und die spätere Kalenderaufnahme sind dabei getrennte historische Stationen.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
Für weitere Spalten horizontal scrollen
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Zürich | 2024 | Weiblich | 156 | 130 (2011, Zürich) |