Vorname für weiblich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
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Aminta ist vor allem als italienische literarische Namensform bekannt. In der digitalen EMOTHE-Ausgabe von Torquato Tassos L'Aminta steht „AMINTA, innamorato di Silvia“ im Personenverzeichnis. Der Text gehört zur pastoralen Bühnenliteratur und verwendet den Namen für einen männlichen Hirten, obwohl Aminta in deutschen Namensübersichten als weiblich geführt wird. Die griechische Herkunft der Namensquelle erklärt die ältere kulturelle Schicht, sagt aber nicht, dass Tasso eine griechische Urkunde übersetzt hätte.
Der früheste in den geprüften Quellen gefundene Beleg der genauen Schreibweise ist damit Tassos Aminta aus dem Jahr 1573. Die Medieval Review datiert das Stück und seine erste Aufführung auf dieses Jahr, während EMOTHE die konkrete Namensform im Text sichtbar macht. Das ist ein literarischer Textbeleg, kein Nachweis für den Beginn der privaten Vornamengebung. Als Bedeutung wird in deutschen Namensübersichten „die Beschützerin“ geführt; für die Tasso-Figur lässt sich daraus keine zusätzliche historische Übersetzung ableiten. Moderne Schreibungen wie Aminta und die italienische Aussprache gehören zur späteren Rezeption.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Schweiz | 2021 | Weiblich | 2890 | 219 (2019, DE-mecklenburg-vorpommern) | Faminino Popularitätsindex |
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