Vorname für weiblich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Beatrice ist die italienische und in lateinischen Quellen weitergeführte Form der Namensfamilie um Beatrix. Nominis erklärt sie aus dem Lateinischen als „die Seligmachende“ und führt Beatrice ohne Akzent als italienische Form. Das Dictionary of Medieval Names from European Sources verzeichnet die exakte Schreibweise Beatrice bereits in einem spanischen lateinischen Beleg von 1074. Spätere Einträge aus Schottland und Spanien zeigen, dass die Form in verschiedenen Schriftsprachen fortlebte. Der Beleg von 1074 ist eine schriftliche Personenattestation, aber nicht zwingend der allererste Gebrauch im gesprochenen Italienisch.
Im Mittelalter wurde Beatrice durch Heiligenverehrung, höfische Namensgebung und Literatur weitergetragen. Beatrice Portinari, Dantes historische oder literarisch überhöhte Florentinerin, prägte die kulturelle Wirkung des Namens besonders stark. Nominis führt den 25. November als lokales Fest für die selige Béatrix d’Ornacieux. Die Entwicklung von lateinisch beatrix zu Beatrice verlief nicht geradlinig, sondern über regionale Schreibtraditionen. Gerade deshalb sind Beatrice, Beatrix und Beatriz verwandte Formen, aber jeweils eigene historische Schreibungen.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Nordrhein-Westfalen | 2024 | Weiblich | 446 | 1 (2024, Nordrhein-Westfalen) | Faminino Popularitätsindex |