Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Celestino geht auf das spätlateinische Caelestinus zurück. Die Real Academia Galega leitet die Form von Caelestis ab und bezeichnet Caelestinus als Verkleinerungsbildung zu dem Adjektiv für „himmlisch“. Damit ist die Bedeutung sprachlich enger als die freie deutsche Kurzform „der Himmlische“.
Ein Personenbefund aus dem 3. Jahrhundert ist in den bekannten Fachquellen der früheste Anhaltspunkt. Die Angabe der Real Academia Galega bezeichnet die Form als damals belegt, ohne eine einzelne Inschrift oder ein bestimmtes Dokument zu nennen. Das ist deshalb ein historischer Personenname als zusammengefasster Quellenbefund, nicht der Nachweis einer erhaltenen Urkunde. Für die mittelalterliche lateinische Überlieferung führt das DMNES anschließend Celestinus im Nominativ für Italien im Jahr 1193 und Celestino als lateinische Ablativform für Deutschland im Jahr 1197. Diese Schreibungen zeigen den Übergang zwischen lateinischer Flexion und den späteren romanischen Formen. Der Name blieb durch den heiligen Papst Celestinus I und die kirchliche Namenstradition sichtbar.
Kein Namenstag bekannt.