Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Debbie ist die englische Koseform von Deborah und damit mittelbar hebräisch דְּבוֹרָה (dəvorāh), „Biene“. Die Vollform steht im hebräischen Bibeltext, in Richter 4,4 als Name der Prophetin. Debbie selbst ist eine neuenglische Diminutivbildung mit der Endung -ie. Sie besitzt keine eigene hebräische Wortgeschichte.
Die US-Sozialversicherungsstatistik verzeichnet Debbie als Mädchenvornamen bereits 1880 mit sechs Geburten. Damit ist die exakte Form als eigenständiger Eintrag im späten 19. Jahrhundert belegt, nicht erst als Hollywood-Kose. Weite Verbreitung als unabhängiger Vorname folgt jedoch erst in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Mary Frances Reynolds erhielt 1948 den Künstlernamen Debbie. Das popularisierte die Kurzform, ohne sie zu erfinden. Ein christlicher Namenstag der Koseform Debbie ist in den bekannten Kalendern nicht ausgewiesen.
Kein Namenstag bekannt.