Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
In der lateinischen Gesta Hungarorum des anonymen Notars König Bélas steht die Form Emesu. Der Satz nennt „filiam Eunedubeliani ducis nomine Emesu“. Martyn Radys Ausgabe setzt das Werk ins frühe 13. Jahrhundert. Emesu ist eine literarische Chronikform, nicht die heutige ungarische Schreibung Emese und auch kein zeitgenössischer Taufakt des 9. Jahrhunderts. Die Bilderchronik spricht von der Mutter des Álmos, ohne diesen Namen zu wiederholen.
Die Deutung als Mutter oder kleine Mutter knüpft an ungarisch eme an. Wikipedia gibt Loránd Benkő wieder, wonach das Wort emse erst 1681 erscheint. Die Gleichsetzung mit der dynastischen Figur bleibt deshalb eine spätere sprachliche Deutung. Wikidata führt Emese als ungarischen Frauennamen in lateinischer Schrift. Emese Hunyady trägt die moderne exakte Form. Ein christlicher Namenstag ist für diese Überlieferung nicht anzusetzen.
Kein Namenstag bekannt.