Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Eris gibt das altgriechische Theonym Ἔρις wieder, wörtlich Streit. Das Appellativ ἔρις, ιδος bezeichnet Zank und Kampfeslärm, bevor es als Göttinnenname gelesen wird. In der Ilias treibt Ἔρις die Heere an und gilt als Schwester des Ares. Hesiods Theogonie lässt die finstere Nacht die hartherzige Eris gebären. Die Werke und Tage unterscheiden später eine tadelnswerte und eine anspornende Streitmacht.
Beide Epen gehören in die archaische Dichtung. Eine erhaltene Autographenhandschrift aus jener Zeit gibt es nicht. Die schwarzfigurige Berliner Schale mit geflügelter Eris ist ein Bildzeugnis, kein Textbeleg des Namens als Vorname. Der Zwergplanet Eris und discordische Literatur des 20. Jahrhunderts sind spätere Übernahmen des Theonyms. Ein christlicher Namenstag entfällt.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Schweiz | 2024 | Weiblich | 3213 | 3213 (2024, Schweiz) |
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