Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Auf der griechischen Grabplatte in der Calixtus-Katakombe steht der Name Φαβιανός. Treccani und die Catholic Encyclopedia beschreiben denselben Stein. Die Amtsbezeichnung ἐπίσκοπος gehört zur Erstfassung. Das Wort μάρτυς wurde später nachgetragen. Eusebius erzählt die Wahl und schreibt den Namen ebenfalls Φαβιανός. Lateinisch lautet das Cognomen Fabianus und meint Zugehörigkeit zur gens Fabia.
Der Liberianische Katalog setzt Amt und Tod in die Mitte des dritten Jahrhunderts. Der Stein ist ein epigrafischer Zeuge der Namensform, kein Autograf. Deutsche Fabian, französische Fabien und italienische Fabiano sind spätere Umschriften, nicht der Wortlaut der Platte. Das Heiligenlexikon hält den katholischen Gedenktag am 20. Januar fest.