Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
In Dantes Purgatorio ruft eine Stimme den Römer Fabricius Luscinus als buon Fabrizio an. Wikisource bietet den italienischen Wortlaut. Das ist eine literarische Verwendung der exakten Schreibung Fabrizio für die antike Gestalt, kein Taufeintrag eines Zeitgenossen Dantes. Die lateinische Vorform bleibt Fabricius, Nomen der gens Fabricia. Die Bindung an faber ist volksetymologisch und unsicher.
Die italienische Wikipedia datiert die volkstümliche Wiederaufnahme des Namens in Spätmittelalter und Renaissance und nennt den Namen adespota, also ohne eigenen Heiligen. Nominis lieferte keinen belastbaren Fabrizio-Heiligen. Der Liedermacher Fabrizio De André trägt die moderne Form. Die danteske Stelle bleibt der bislang greifbare literarische Zeuge der exakten Schreibung.
Kein Namenstag bekannt.