Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Farina ist im Lateinischen zunächst ein Appellativ. Lewis und Short buchen farīna als Mehl, das aus Getreide gemahlen wird, mit Belegen bei Autoren wie Plinius. Das Wort bezeichnet eine Sache, keinen Vornamen. In Italien wurde Farina ein Berufs- und Familienname, bekannt durch die Kölner Duftmanufaktur der Familie Farina. Ein solcher Familienname ist keine Taufurkunde.
In den bekannten onomastischen und kalendarischen Quellen fand sich kein datierter Eintrag, der die exakte Form Farina als historischen Vornamen trägt. Moderne deutsche Standesamtslisten kennen die Form als Mädchenname, ohne damit eine antike Personenverwendung zu beweisen. Das Geburtsjahr einer heutigen Trägerin darf diese Lücke nicht schließen. Das Ökumenische Heiligenlexikon hat keinen Namenstag Farina. Die lateinische Katalogherkunft erklärt das Mehlwort, nicht den Übergang zum Vornamen.
Kein Namenstag bekannt.
Keine bekannten Namensträgerinnen und Namensträger.