Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Rangsignal für weibliche Namen in Österreich, landesweit, im Jahr 2025. Als Quelle dient Statistik Austria.
Die Lautschrift wurde automatisch generiert und kann bei seltenen Namen abweichen. Diese deutsche Aussprachehilfe kann von der Aussprache in der Herkunftssprache abweichen.
Fernanda ist das romanische Femininum zu Fernando. Behind the Name ordnet die Form dem Spanischen, Portugiesischen und Italienischen zu und bindet sie an Ferdinand. Die gotische Ausgangsform *Friþunanþs mit friþus (Frieden) und nanþa (Kühnheit) erklärt die männliche Wurzel, nicht eine eigene weibliche Wortbildung. Die spanische Wikipedia nennt Fernanda ausdrücklich das Femininum von Fernando und verweist auf Gutierre Tibón. Die Endung -a ist die romanische Markierung, keine neue Etymologie. Fernanda darf deshalb nicht mit der französischen Fernande oder mit Ferdinanda gleichgesetzt werden.
Ein mittelalterlicher Trägerinnenbeleg mit der exakten Schreibweise Fernanda fehlt in den geprüften diplomatischen und onomastischen Quellen. Die iberischen Königsreihen belegen Fernando, nicht automatisch das Femininum. Wikidata führt die Schauspielerin Fernanda Torres mit unverändertem Vornamen. Der oft mitgenannte Bühnenname Fernanda Montenegro gehört dagegen zu Arlette Pinheiro Esteves da Silva und zählt nicht als exakte Geburtsform. Ein eigener Heiligenname Fernanda steht in den geprüften katholischen Kalenderblättern nicht. Der 30. Mai des heiligen Fernando III. darf nicht stillschweigend auf Fernanda übertragen werden.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Österreich | 2025 | Weiblich | 2485 | 702 (1984, Österreich) |
Keine belegbaren Namenstage gefunden. Die geprüften Kalender enthalten keinen passenden Eintrag.