Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Im deutschen, spanischen und portugiesischen Sprachraum erscheint die Heilige von Nanterre als Genoveva. Das Ökumenische Heiligenlexikon setzt den katholischen Gedenktag auf den 3. Januar und nennt daneben die lateinische Form Genovefa. Die älteste Vita, von Poulin um 520 datiert, bezeugt diese lateinische Vorform als Personenname der Pariser Jungfrau. Die Schreibweise Genoveva ist davon eine spätere Anpassung, nicht automatisch die Ausgangsform.
Behind the Name führt Genoveva ausdrücklich als iberische und katalanische Entsprechung von Geneviève. Die Herkunft bleibt unentschieden zwischen gallisch *genos und germanisch *kunją plus *wībą. Die Deutung „Stammesfrau“ folgt der Sippenlesart und steht deshalb unter Vorbehalt. Eine historisch gesicherte Trägerin der exakten Form Genoveva ist die spanische Ordensgründerin Genoveva Torres Morales. Behind the Name verzeichnet den 3. Januar in Österreich, Spanien, Kroatien und Ungarn. Die Brabanter Legendenfigur gehört nicht zu diesem Personenbeleg.