Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Gunilla ist die in Schweden latinisierte Form von Gunhild. Das ISOF datiert den frühesten Beleg auf 1379 in der Form Gunilda. Die schwedische Wikipedia nennt 1473. Die altnordische Vorform bleibt Gunnhildr, aus gunnr und hildr, beide Kampf. Gunilla ist keine eigenständige germanische Zusammensetzung, sondern eine gelehrte Latinisierung.
Die Form wurde weithin bekannt, als Gunilla Bielke 1585 Johann III. Heiratete. Das Svenskt biografiskt lexikon behandelt sie als Königin und politische Beraterin. Namnsdag ist der 30. Januar in der schwedischen Almanachlänge, gemeinsam mit Gunhild. Die Kinderbuchautorin Gunilla Bergström trägt die moderne Form. Gunilda, Gunnilda und Gunilla sind mittelalterliche und neuzeitliche Schreibstufen derselben latinisierten Reihe. Die Königin des 16. Jahrhunderts macht die Form in schwedischen Quellen sichtbar, ersetzt aber nicht den älteren Beleg Gunilda.