Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Henrika ist die weibliche Form von Henrik und gehört damit zur Heinrich-Familie. Der Namensstamm geht auf althochdeutsch heim für Haus oder Heimat und rīc für Herrschaft zurück. Die im Namenslexikon überlieferte Deutung „Hausherrin“ fasst diese Bestandteile weiblich zusammen. Im nordischen Raum stehen Henrika, Henrikka und verwandte Formen nebeneinander. Die Endung -a markiert dabei die feminine Bildung.
Das schwedische Institut für Sprache und Volkskunde nennt 1676 als ältesten schwedischen Beleg der exakten Form Henrika. Der Name wurde damit deutlich später schriftlich sichtbar als die männliche Form Henrik, blieb aber an dieselbe Namensfamilie gebunden. In Schweden fällt der Namenstag auf den 22. August, in Finnland auf den 19. Januar. Ein katholischer Kalender führt Henrika außerdem am 21. Februar gemeinsam mit mehreren weiblichen Heinrich-Formen. Der historische Befund ist vor allem nordisch geprägt. Er zeigt eine weibliche Ableitung, die aus einer mittelalterlichen Männerform in den neuzeitlichen Namenskalendern verselbstständigt wurde.
Keine bekannten Namensträgerinnen und Namensträger.