Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
„Rolandus“ ist die lateinische Nominativform innerhalb der Namensfamilie von Roland. DMNES verbindet den Stamm mit altsächsisch hrōth und althochdeutsch hruod für „Ruhm“ sowie lant oder land für „Land“. In lateinischen Urkunden konnte die Endung -us die grammatische Form markieren. Deshalb ist Rolandus nicht bloß eine moderne Schreibvariante, sondern eine historisch lateinisierte Form desselben Namens.
Ein datierter Personenbeleg der exakten Form steht im DMNES für 1054 in Frankreich. Der Eintrag ist als lateinischer Nominativ ausgewiesen und gehört damit zur schriftlichen Verwaltungssprache des Mittelalters. Ältere oder zeitnahe Formen wie Rodolandus und spätere Schreibungen in anderen Ländern zeigen die lautliche Beweglichkeit der Namensfamilie, ersetzen aber nicht den exakten Beleg. Der Kardinal und Bischof von Dol Rolandus ist unter der exakten lateinischen Form in einer eigenständigen Biografie überliefert.
Keine Rangdaten bekannt.
Kein Namenstag bekannt.