Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Sabine ist die französische und deutsche Form der lateinischen Sabina. Der lateinische Ursprung steht für eine Sabinerin, also eine Angehörige des altitalischen Volkes der Sabiner. Die Form Sabina ist in der römischen Namenswelt belegt; Sabine entstand als eigenständige romanische beziehungsweise deutsche Weiterentwicklung. Nationale Namensquellen führen diese Sprachformen getrennt und behandeln Sabine nicht als bloße Druckvariante von Sabina. Ein exakter Erstbeleg der modernen Form Sabine konnte bislang nicht sicher datiert werden.
Die Schreibweise mit e am Ende ist daher eine sprachgeschichtliche Form und keine neue Bedeutung. Als exakte Namensträgerin ist die deutsche Tennisspielerin Sabine Lisicki dokumentiert. Ihr Personenartikel bestätigt Identität und Schreibweise, sagt aber nichts über den ersten Gebrauch des Namens. Nominis nennt den 29. August für Sabine beziehungsweise Sabina von Rom in der französischen katholischen Kalendertradition. Der Namenstag wird deshalb als regionale Kalenderangabe ausgewiesen. Sabine, Sabina und Sabinus bleiben trotz gemeinsamer lateinischer Wurzel getrennte Formen. Die Frühgeschichte der deutschen und französischen Form ist nicht auf ein erfundenes Erstjahr zu verkürzen.