Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Undine bezeichnet ein Wasserwesen der europäischen Literatur. Der gedankliche Vorläufer steht in Paracelsus’ Schrift über Nymphen und andere Elementargeister, die 1566 nach seinem Tod veröffentlicht wurde. Dort erscheint die lateinische Form undina im Zusammenhang mit einem Wassergeist. Das lateinische Wort unda bedeutet Welle, und die Namensbildung erklärt die geläufige Deutung „Die kleine Welle“.
Die exakte deutsche Form Undine ist durch Friedrich de la Motte Fouqués Kunstmärchen von 1811 sicher belegt. Fouqué griff die ältere Elementargeisterlehre auf und machte daraus die Geschichte einer Wasserfrau, die durch die Verbindung mit einem Menschen eine Seele erlangen kann. Die literarische Figur ist ein fiktives Wesen und keine historische Namensträgerin. Der Begriff wurde später in Musik, Theater und weiteren Erzählungen verwendet. Für Undine ist kein eigenständiger kirchlicher Namenstag überliefert. Die Namensgeschichte beginnt damit nachvollziehbar in der Literatur, während die lateinische Vorform in einer älteren naturphilosophischen Schrift liegt.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Mülheim an der Ruhr | 2023 | Weiblich | 275 | 275 (2023, Mülheim an der Ruhr) |
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