Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Rangsignal für weibliche Namen in Schweiz, landesweit, im Jahr 2023. Als Quelle dient Bundesamt für Statistik Schweiz.
Die Lautschrift wurde automatisch generiert und kann bei seltenen Namen abweichen. Diese deutsche Aussprachehilfe kann von der Aussprache in der Herkunftssprache abweichen.
Die recherchierte Einordnung ist mit mittlerer Beleglage dokumentiert. Einzelne Aussagen bleiben mit Vorbehalt zu lesen.
Antoinette ist eine französische Verkleinerungsform von Antoine. Behind the Name beschreibt sie ausdrücklich als feminine Diminutivform; die Endung „-ette“ ist daher ein französisches Bildungssignal und keine eigenständige antike Wurzel. Die historische Forschung nennt Antoinette de Maignelais als greifbare Hofperson, die zwischen 1450 und 1470 als Favoritin Karls VII. und Franz’ II. von Bretagne belegt ist. Dieser exakte Trägerinnenbeleg liegt deutlich vor der modernen Berühmtheit Marie Antoinette.
Die belegte Geschichte greift damit auf einen Namensträger aus dem französischen Spätmittelalter zurück, nicht auf eine antike Inschrift. Ein französisches Wörterbuch von 1771 führt Antoinette ebenfalls als weibliche Form und unterscheidet sie von der römischen Antonia. Marie Antoinette machte die Schreibweise im 18. Jahrhundert international bekannt, änderte aber weder ihre französische Bildungsweise noch ihre Herkunft. Die Bedeutung „die Unschätzbare“ verweist auf die lateinische Namensfamilie, nicht auf eine eigene Übersetzung des Suffixes.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Schweiz | 2023 | Weiblich | 2743 | 1546 (2013, Schweiz) |