Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Arif geht auf das arabische عارف, wissenschaftlich ʿārif, zurück. Die Form ist das aktive Partizip zum arabischen Verb ʿarafa, „wissen, erkennen“. Die TDV İslâm Ansiklopedisi beschreibt ʿārif außerdem als religiösen Fachausdruck für einen Menschen, der durch maʿrifa zu einer besonderen Gotteserkenntnis gelangt. Damit sind „der Wissende“ und „der Gebildete“ sprachlich begründet. Arabische Schrift, türkische Form Ârif und lateinische Umschrift gehören jedoch zu unterschiedlichen Schreibkonventionen.
Bislang erscheint ʿĀrif Chalabī als sicher identifizierter Namensträger, ein anatolischer Sufi aus dem Umfeld der Mevlevi-Tradition. Die Datenbank Islamisation of Anatolia nennt ihn für die Jahre 1272 bis 1320. Ein weiterer Autor ʿĀrif verfasste das Werk Miʿrācü’n-nebī, dessen Entstehung auf 841 Hidschra, also 1437 bis 1438, datiert wird. Diese Belege zeigen Arif als eigenständigen muslimischen Personennamen. Arif Mardin steht für den modernen internationalen Gebrauch. Ein christlicher Namenstag ist für den arabischen Namen nicht belegt.
Kein Namenstag bekannt.