Vorname für weiblich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift wurde automatisch generiert und kann bei seltenen Namen abweichen.
Berenice führt in die griechische und hellenistische Namenswelt. Der LSJ-Eintrag bei Scaife ATLAS verzeichnet Βερενίκη, transliteriert Bereníkē, als makedonische Form des attischen Phereníkē. Die Bestandteile verweisen auf das Bringen von Sieg. Der Name war nach dem Wörterbuch unter den Ptolemäern häufig. Die lateinische Schreibweise Berenice ist eine historische Übertragung dieser griechischen Form und darf nicht mit einer modernen Neubildung verwechselt werden.
Der früheste in den geprüften Quellen belegte Namensgebrauch liegt im hellenistischen Umfeld des 4. Jahrhunderts vor Christus. Attalus dokumentiert mehrere antike Trägerinnen, darunter Berenike I. und Berenike II. Die griechische Originalschreibung und die lateinische Umschrift gehören dabei zur selben Überlieferung, sind aber nicht buchstabengetreu identisch. Berenice II. wurde als ptolemäische Königin zu einer besonders gut bezeugten Namensträgerin. Ein katholischer Namenstag ist für die exakte Form in der geprüften Namenssuche nicht ausgewiesen. Die antike Geschichte bleibt damit von späteren christlichen Kalenderformen getrennt.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Schweiz | 2024 | Weiblich | 1827 | 90 (2000, FR) | Faminino Popularitätsindex |
Keine belegbaren Namenstage gefunden. Die geprüften Kalender enthalten keinen passenden Eintrag.