Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Rangsignal für weibliche Namen in Österreich, landesweit, im Jahr 2025. Als Quelle dient Statistik Austria.
Daniela ist die romanische und deutsche weibliche Form des hebräischen Männernamens דָּנִיֵּאל, wissenschaftlich Dāniyyēl. Brown, Driver und Briggs erklären die Bildung als El ist mein Richter, aus dīn richten und ʾēl Gott. Die Septuaginta schreibt Δανιήλ, die Vulgata Daniel. Daniela selbst steht nicht im biblischen Text. Sie entsteht später durch Femininableitung von Daniel beziehungsweise italienisch Daniele.
Der früheste in den geprüften Quellen gefundene Beleg gilt der Vorform. Im Buch Daniel 1,6 erscheint דָּנִיֵּאל als Name des Exiljuden am babylonischen Hof. Das ist ein scripturaler Textbeleg. Die Entstehung der Erzählung und die Datierung erhaltener Handschriften sind zu trennen. Das Dictionary of Medieval Names from European Sources führt Daniel, nicht die feminine Form Daniela. Nominis und der deutsche Heiligenkalender von namenstage.katholisch.de ordnen Daniela kalendarisch dem Propheten Daniel zu. Die exakte Schreibung wird in Italien und im deutschen Sprachraum als eigenständiger Vorname erst in der Neuzeit greifbar. Die Schauspielerin Daniela Bianchi trägt die Form im 20. Jahrhundert.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Österreich | 2025 | Weiblich | 628 | 1 (1985, Österreich) |