Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Fidan ist im kurdischen Gebrauch ein weiblicher Vorname in lateinischer Kurmandschi-Schreibung. Das zugrunde liegende Wort ist das türkische Appellativ fidan (Setzling). Nişanyan leitet es aus griechisch φυτόν, wissenschaftlich phytón (Pflanze), her. Der älteste türkische Wortbeleg steht bei Amirdovlat vor 1481 als fidon bzw. Fiton. Meninski verzeichnet 1680 fidān als junge Pflanze. Behind the Name nennt denselben Sinn für Türkisch und Aserbaidschanisch. Kurmandschi übersetzt das Appellativ gewöhnlich mit şitil. Fidan als Personenname ist daher eine entlehnte Lautform, kein urkurdisches Pflanzenwort. Osmanische, moderne türkische und kurdische Verwendung bleiben getrennt.
Ein frühneuzeitlicher Taufbeleg der exakten Form Fidan als kurdischer Vorname fehlt bislang. Belegt ist zunächst das türkische Wort, später der weibliche Vorname in türkischen, aserbaidschanischen und kurdischen Gemeinschaften. Wikidata führt die kurdische Aktivistin Fidan Doğan mit unveränderter lateinischer Schreibung. Eine arabisch basierte oder kyrillische Originalschrift für diesen Datensatz ist nicht nachgewiesen. Für den kurdischen Vornamen gibt es in der Faminino-Datei keinen christlichen Tag.
Kein Namenstag bekannt.