Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Rangsignal für weibliche Namen in Österreich, landesweit, im Jahr 2025. Als Quelle dient Statistik Austria.
Die Lautschrift wurde automatisch generiert und kann bei seltenen Namen abweichen. Diese deutsche Aussprachehilfe kann von der Aussprache in der Herkunftssprache abweichen.
„Apolline“ ist die französische Form des griechisch-lateinischen Namensfeldes um Apollon. Die französische Bischofskonferenz führt Sainte-Apolline als Märtyrerin von Alexandria, deren Tod in der Unruhe des Jahres 249 überliefert wird. Nominis dokumentiert damit einen christlichen Trägerinnenbezug, datiert aber nicht die Entstehung der französischen Schreibweise Apolline. Biblissima ordnet die Heiligenüberlieferung in handschriftliche und historische Zeugnisse ein, ohne einen mittelalterlichen Erstbeleg genau dieser französischen Form zu behaupten. Deshalb bleibt der Nachweis für Apolline als eigenständigen Vornamen offen.
Sprachlich steht Apolline neben griechisch Ἀπολλωνία, Apollōnía, und lateinisch Apollonia, also einer Bildung „zu Apollon gehörig“. Die Verdoppelung des Buchstabens l und die Endung -e kennzeichnen die französische Namensform, nicht eine neue antike Etymologie. Im französischen Sprachraum tragen heute etwa die Journalistin Apolline de Malherbe und die burkinische Regisseurin Apolline Traoré den Namen. Der katholische Namenstag am 9. Februar bezieht sich auf Apolline von Alexandria. Ein exaktes Datum für die erste zivile Verwendung von Apolline ist in den geprüften Quellen nicht gesichert.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Österreich | 2025 | Weiblich | 1056 | 1056 (2025, Österreich) |