10. SSW (Schwangerschaftswoche): Dein Baby, dein Körper, Beschwerden und mehr

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10. SSW (Schwangerschaftswoche)
© Eraxion / Bigstock.com

1. Dein Körper in der 10. SSW

Die 10. Schwangerschaftswoche (9+0 bis 9+6) stellt eine wichtige Phase für dein Baby dar. Auch dein Körper macht in dieser Phase einige Veränderungen durch. Um die zehnte Schwangerschaftswoche herum treten bei vielen Schwangeren Beschwerden im Bereich des Verdauungstraktes auf. Sowohl Blähungen als auch Verstopfungen sind in dieser frühen Phase der Schwangerschaft als normal anzusehen.

Glücklicherweise bringt die zehnte Schwangerschaftswoche auch positive Veränderungen mit sich. Durch eine wahre Flut an Hormonen erscheint dein Haar jetzt glänzend und deine Haut wird weich und glänzend. Durch die verstärkte Durchblutung der Haut wirkt diese zudem straffer. Einige Frauen profitieren jedoch nicht von den vielen Hormonen – sie erleiden negative kosmetische Effekte. Diese Gruppe von Frauen neigt zu unreiner Haut mit vielen Pickeln.

Auch auf dein seelisches Wohlbefinden wirken sich die in der zehnten Schwangerschaftswoche zuhauf ausgeschütteten Hormone aus. Unter Umständen kann es bei dir zu einem Gefühlschaos mit Stimmungsschwankungen kommen. Vielleicht reagierst du auch objektiv betrachtet übertrieben auf normale Umstände – keine Sorge, diese Erscheinungen verschwinden bald wieder. Bei einigen Schwangeren beginnt der Bauch bereits zu wachsen.

2. Dein Baby in der 10. SSW

In der zehnten Schwangerschaftswoche endet die Embryonalphase – dein Baby ist ab jetzt ein Fötus. Es ist jetzt etwa zehn bis fünfzehn Gramm schwer und ca. 1,8 cm groß. Das Herz ist zu diesem Zeitpunkt bereits fast vollständig entwickelt. Des Weiteren bewegen die Nieren sich an ihren Platz während der Magen-Darm-Trakt und die Lunge weiter wachsen.

Darüber hinaus beginnen die Genitalien des Kindes sich zu entwickeln und Zahnknospen werden in der zehnten Schwangerschaftswoche angelegt.

3. Beschwerden in der 10. SSW

Wie eingangs bereits erwähnt, treten während der zehnten Schwangerschaftswoche häufig Beschwerden im Bereich des Magen-Darm-Trakts auf. Blähungen und Verstopfungen können vorkommen.

4. Das Risiko einer Fehlgeburt in der 10. SSW

Bis zur zwölften Schwangerschaftswoche ist das Risiko einer Fehlgeburt am höchsten. Bei einer normalen Schwangerschaft besteht in der Regel zwar kein Grund zur Sorge, dennoch sollte bei etwaigen Anzeichen oder bei Erkrankungen – zum Beispiel Infektionen – ein Arzt aufgesucht werden.

5. Das ist jetzt wichtig

Wie in der gesamten Schwangerschaft sollte unbedingt auf Alkohol, Nikotin und andere Drogen verzichtet werden. Spätestens in der zehnten Schwangerschaftswoche sollte die erste Schwangerschaftsuntersuchung vorgenommen werden. Deine Gesundheit wird in dieser Untersuchung gründlich unter die Lupe genommen – Blutdruck, Urin und Gewicht werden kontrolliert. Zudem wird eine Blutprobe entnommen. Auch dein Baby wird per Ultraschall untersucht.

Außerdem sind ab der zehnten Schwangerschaftswoche pränataldiagnostische Untersuchen möglich. Diese sind nicht unbedingt nötig, werden jedoch häufig vorgeschlagen. Durch diese kann das Risiko der Schwangerschaft abgeschätzt werden – auch mögliche Anomalien des Kindes können festgestellt werden.

Normalerweise werden solche Untersuchungen nur durchgeführt, wenn sich durch den Ultraschall ein begründeter Verdacht auf eine Erkrankung des Kindes ergibt, wenn in den Familien der Eltern Erbkrankheiten vorliegen, oder wenn die Eltern trotz einer Nichtnotwendigkeit auf eine solche Untersuchung bestehen.

6. Das kannst du jetzt gut gebrauchen

Durch die Veränderungen von Haut und Haaren bietet sich das Auswählen anderer Pflegeprodukte an. Auch eine vorbeugende Pflege gegen Schwangerschaftsstreifen bietet sich nun an. Für die Gesundheit des Kindes sollten nun Nahrungsmittel eingenommen werden, die viel Folsäure enthalten. Hier bieten sich vor allem Nüsse, Weizenkleie, Kalb- und Geflügelleber sowie Gemüse an. Um den Jodbedarf zu decken, kannst du zudem Eier, Fisch und Milchprodukte zu dir nehmen.

Solltest du Massageöle verwenden wollen, dürfen diese in keinem Falle Eisenkrautöl oder ähnliche ätherische Öle enthalten – dies könnte Wehen auslösen.

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