30. SSW (Schwangerschaftswoche): Dein Baby, dein Körper, Beschwerden und mehr

30. SSW (Schwangerschaftswoche)
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1. Dein Körper in der 30. SSW

Der Alltag wird für dich jetzt vermutlich schwerer, was beim Treppensteigen beginnt und sogar zu Kurzatmigkeit bei langanhaltenden Gesprächen führen kann. Mit der 30. SSW kommt jedoch möglicherweise der Appetit mit echten Heißhungerattacken auf dich zu. Um deinem Körper und damit deinem Baby jedoch etwas Gutes zu tun und dich nicht zu sehr zu belasten, solltest du auf eine nährstoffreiche und ausgewogene Ernährung achten. Dies trägt unweigerlich zum eignen Wohlbefinden und zur gesunden Entwicklung deines Babys bei.

2. Dein Baby in der 30. Schwangerschaftswoche

Dein Baby ist in der 30. SSW circa 38 cm groß und bringt ein ungefähres Gewicht von 1.400 g auf die Waage. Das kleine Köpfchen hat bereits einen Durchmesser von rund 8 cm und die Füße sind in etwa 6 cm lang. Der Körper deines Babys wird sich schön langsam auf die Geburt und der damit verbundenen Umstellung des Kreislaufs vorbereiten. Die derzeitige Versorgung mit Sauerstoff über die Nabelschnur sorgt nämlich für eine gedrosselte Durchblutung der Lunge, wobei es während der Geburt zu einer vorübergehenden Einengung der Nabelschnur kommt. Daher muss das Blut in dieser Situation in erster Linie in das Herz, Gehirn und in die Nieren geleitet werden, da diese Organe äußerst sensibel auf Sauerstoffmangel reagieren. Der erste Atemzug sorgt anschließend für eine Durchblutung der Lunge und zu einem veränderten Druckverhältnis im kindlichen Kreislauf.

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3. Anzeichen und Symptome in der 30. SSW

Mittlerweile befindet sich der obere Rand deiner Gebärmutter beim Zwerchfell, weshalb Kurzatmigkeit und Kreislaufbeschwerden auftreten können. Zusätzlich sind auch in der 30. SSW Probleme mit dem Rücken und dem Verdauungstrakt sehr häufig. Natürlich kommt zu all den Beschwerden auch die massive Gewichtszunahme dazu, die mit einer wöchentlichen Steigerung um etwa 400 bis 450 g eine hohe Belastung darstellt.

4. Fehlgeburt in der 30. Schwangerschaftswoche

Im Falle einer komplikationslosen Schwangerschaft, warst du ungefähr alle 4 Wochen bei einer Vorsorgeuntersuchung, weshalb eine entsprechende Kontrolle auch zwischen der 29. und 32. SSW erfolgt. Da bei dieser Untersuchung auch ein Ultraschall gemacht und dein Baby rundherum vermessen wird, kannst du dem Fehlgeburtsrisiko von knapp 1 Prozent etwas gelassener entgegenblicken. Wenn du das kleine Herz mittels CTG schlagen hörst, werden deine Sorgen schnell einem zufriedenen Lächeln weichen.

5. Das ist jetzt wichtig

In der 30. SSW hast du die notwendige Zeit, um dich auf die Suche nach einem geeigneten Kinder- oder Allgemeinarzt für dein Baby zu machen. Da der regelmäßige Kontakt vor allem im ersten Lebensjahr erforderlich sein wird, solltest du einen vertrauensvollen Arzt finden, der dir auch sympathisch ist. Empfehlungen von Freunden sind dabei genauso hilfreich, wie ein kurzes persönliches Kennenlerngespräch.

6. Das kannst du jetzt gut gebrauchen

Auch wenn eine Schwangerschaft nicht mit einer Krankheit gleichzusetzen ist, brauchst du ab sofort deutlich mehr Entspannung und Ruhe. Lege ein Kissen hinter deinen Rücken und lagere die Beine hoch, denn so kann dein Körper entlastet werden. Die Geburt wird aufregend genug, da kannst du dir im Vornhinein ruhig etwas Erholung gönnen.

7. Meine 30. SSW (11.09.2016-17.09.2016)

In dieser Woche haben die Bewegungen des Babys noch einmal eine andere Qualität angenommen: Während es vorher ein leichtes bis mittelstarkes „Klopfen“ in meinem Bauch war, habe ich jetzt manchmal das Gefühl, dass da drin ein Boxkampf vonstatten geht. Das rüttelt und schüttelt so sehr in meinem Bauch, dass ich mich manchmal frage, was das Baby da macht. Unangenehm empfinde ich das nicht, aber doch etwas merkwürdig und vor allem, wenn man einschlafen möchte ein wenig hinderlich.

Auch habe ich manchmal ein ganz unangenehmes Stechen/Brennen im rechten Brustkorb. Da scheint das Baby wohl gegen meine Leber zu drücken oder zu treten, was diese nicht gerne mag. Schlafen kann ich darum auch eigentlich nur noch auf der linken Seite, auf der rechten kann ich höchstens liegen, wenn ich mein Stillkissen als Stütze nehme und auf dem Rücken geht es eigentlich gar nicht mehr.

Zudem lässt mich das Sodbrennen abends manchmal nicht einschlafen und mittlerweile hilft kaum noch etwas dagegen. Rennie wirkt vielleicht ein paar Minuten, länger aber oftmals nicht und das einzige, was wirklich etwas länger hilft, ist etwas zu essen, dass den Magen beruhigt. Da hilft mir vor allem Joghurt mit säurearmen Früchten (Banane, Birne) oder zuckerarmes Müsli mit Milch.

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Nele
von
Hi! Ich bin Nele. Erzieherin, Bachelor-Psychologin und seit 11/2016 Mama von einem bezaubernden Jungen. Hier auf meinem Mama-Blog erfährst du, was mich bewegt und beschäftigt.
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