26. SSW (Schwangerschaftswoche): Dein Baby, dein Körper, Beschwerden und mehr

1. Dein Körper in der 26. SSW

In der 26. SSW wirst du im Zuge eines gesunden Schwangerschaftsverlaufs mit ausgewogener Ernährung zwischen 7 und 11 kg zugenommen haben. Der obere Rand deines Uterus wird jetzt ungefähr sechs Zentimeter oberhalb des Nabels tastbar sein. Es kann zudem bereits zu ersten Übungswehen, den sogenannten Braxton-Hicks-Kontraktionen kommen. Diese erinnern dich vielleicht an Menstruationsbeschwerden und können ein leichtes Ziehen hervorrufen, wobei sie auch völlig schmerzlos ablaufen können. Im Normalfall wird sich dein Bauch etwas verhärten, was deinem Körper als Training zur Signalübertragung zwischen Gehirn und den einzelnen Muskelzellen dient. Wenn sich die Gebärmuttermuskulatur also über diesen Weg zusammenzieht, wird dein Körper Stück für Stück auf die echten Wehen eingestimmt.

2. Dein Baby in der 26. Schwangerschaftswoche

Dein Baby hat nun ungefähr eine Größe von 35 bis 37 cm erreicht und wiegt knapp 750 bis 800 g. Die kleinen Füßchen sind sogar schon circa 5 cm groß und treten kräftig in deinem Bauch herum. Die Organe sind in der 26. SSW fast vollständig herangereift, nur die Lunge braucht noch Zeit bis zur endgültigen Entwicklung – das dauert bis kurz vor der Geburt. Nichtdestotrotz steigt die Anzahl der Lungenbläschen von Woche zu Woche und weitere Blutgefäße bilden sich ebenfalls aus. Die Überlebenschancen im Fall einer Frühgeburt steigen daher täglich.

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3. Anzeichen und Symptome in der 26. SSW

Mit der fortschreitenden Schwangerschaft kommt es häufiger zu vermehrten Harndrang, da die Gebärmutter mit zunehmender Größe die Harnblase stark einengt. Dies wird dir jetzt besonders auffallen, genauso wie mögliche Schlafprobleme. Viele Frauen leiden jetzt stark darunter, weil der Bauch immer größer wird und sich somit die Schlafposition verändern muss. Ehemalige Bauchschläfer quälen sich in dieser Zeit sehr, da diese Position nicht mehr möglich ist.

4. Frühgeburt in der 26. Schwangerschaftswoche

In der 26. SSW ist dein Baby bereits sehr weit entwickelt, weshalb die Überlebenschancen im Fall einer Frühgeburt bereits bei 85 Prozent liegen. Babys, die in dieser Woche geboren werden, entwickeln sich dann sogar Großteils völlig normal und sind gesund. Die Bewegungen deines Babys sollten dich zumindest beruhigen – kommt es dennoch vor, dass sich dein sonst so aktives Baby über Stunden hinweg nur noch wenig bewegt, solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen.

5. Das ist jetzt wichtig

Vielleicht kommen bei dir bereits die ersten Gedanken an die Geburt auf – Ängste vor den Wehen, Geburtsschmerzen und die Unsicherheit über den Ablauf sind in dieser Zeit keine Seltenheit. Die meisten Sorgen sind zwar unbegründet, jedoch ist eine intensive gedankliche Auseinandersetzung sehr sinnvoll. Eine Besprechung mit dem Arzt, der Hebamme, anderen Schwangeren oder jungen Müttern kann absolut erleichternd sein, denn mit einer guten Vorbereitung werden so manche Schwierigkeiten zur Leichtigkeit.

6. Das kannst du jetzt gut gebrauchen

Der Zeitpunkt für Yoga oder Gymnastik für Schwangere ist jetzt optimal, da du mit speziellen Übungen etwas Gutes für deinen Körper, dein Wohlbefinden und um Energie zu tanken tun kannst. Zusätzlich können die Bewegungseinheiten sogar Schwangerschaftsproblemen entgegenwirken. Als besonders geeignet gelten dafür auch die sogenannten Schwangeren-Schwimmkurse, welche auf eine angenehme Weise den Körper entlasten.

7. Meine 26. SSW (14.08.2016-20.08.2016)

In dieser Woche bin ich das erste Mal nachts durch einen Wadenkrampf wach geworden. Und ich sag dir eins: so einen Krampf hatte ich vorher noch nie! So leichte Krämpfe hatte ich schon mal ab und an (wenn auch eher selten), aber dieser Krampf tat so höllisch weh, dass ich im Bett lag und fast in mein Kissen gebissen habe. Zum Glück ließ der Krampf recht schnell nach, nachdem ich Bein und Fuß so gut wie möglich gestreckt habe, aber auch am nächsten Morgen konnte ich die Nachwirkungen noch ein wenig spüren. Meine Mutter hat mir dann ein Magnesium-Spray gegeben, dass man direkt auf die Haut sprühen soll und wohl schneller wirkt als die Tabletten, das steht jetzt immer griffbereit an meinem Nachttisch.

Ansonsten geht es mir weiterhin ziemlich gut, ab und zu mal Sodbrennen, in dieser Woche aber deutlich weniger als zuvor und manchmal spannt mein Bauch sehr. Kann es sein, dass der Bauch in Schüben wächst und nicht besonders regelmäßig? Manchmal habe ich das Gefühl, dass sich da recht lange nichts tut und dann auf einmal kommt wieder so ein Schub und es spannt unglaublich und plötzlich sind es 2 cm mehr.

Mama sein
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