6. SSW: Die 6. Schwangerschaftswoche – Anzeichen, Ultraschall und mehr

1. Dein Körper in der 6. SSW

In der 6. Schwangerschaftswoche (5+0 bis 5+6) beginnt die Gebärmutter in deinem Körper zu wachsen. Nun können Ärzte und Hebamme diese von Außen ertasten und auch der Gebärmutterhals fühlt sich verändert an. Während er vorher weich und beweglich war, ist er nun fest und weniger beweglich, was als „Pschyrembelsch Stock-Tuch-Zeichen“ bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um ein Schwangerschaftsanzeichen, das man am frühsten von außen erfühlen kann.

Auch deine Brüste können sich schon jetzt verändern: Der Warzenvorhof kann dunkler werden und die Adern unter der Haut treten stärker in Erscheinung.

2. Dein Baby in der 6. Schwangerschaftswoche

Embryo Schwangerschaftswoche 6
© Eraxion / Bigstockphoto.com
Dein Baby ist nun etwa 4 Wochen alt und in dieser Woche entwickelt es sich zu einem kleinen „Würmchen“. Das heißt, dass sich eine kleine gekrümmte Gestalt entwickelt, bei der man am oberen Ende einen Kopf erkennen kann und das unten in einen Schwanz mündet. Hier kann man schon erahnen was sich später zur Wirbelsäule entwickeln wird und auch die Nabelschnur verbindet bereits den Bauch mit der späteren Plazenta.

Noch bedeutender sind jedoch die Veränderungen im Inneren. Dort entwickelt sich in dieser Woche das Herz und beginnt zunächst langsam, dann schneller werdend, zu schlagen. Zunächst erreicht das kindliche Herz etwa 100 bis 120 Schläge pro Minute, später steigert sich diese Zahl dann noch einmal.

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3. Anzeichen und Symptome in der 6. SSW

Im 1. Trimester leiden viele Frauen unter der Hormonumstellung. Übelkeit, Pickel und Schwindel gehören dabei zu den häufigsten Beschwerden, die oft schon sehr früh einsetzen. Wer bis jetzt noch verschont geblieben ist, sollte sich jedoch nicht in Sicherheit wähnen: Bei manchen Frauen setzen diese Beschwerden früher ein, bei anderen später. Erst ab der 12. SSW nehmen diese bei den meisten Frauen ab und erst dann ist es wahrscheinlich dass man nicht doch noch die Morgenübelkeit zu spüren bekommt.

Wenn dir die Übelkeit gar keine Ruhe lässt, gibt es ein paar alternative Mittel, die man ausprobieren kann, bevor man zu Medikamenten greift. Beliebt sind zum Beispiel Akkupressur-Bänder, die einen bestimmten Akkupressur-Punkt stimulieren und dadurch die Übelkeit lindern sollen.

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4. Fehlgeburt in der 6. Schwangerschaftswoche

In dieser frühen Zeit der Schwangerschaft ist eine Fehlgeburt leider nichts unübliches. Die Entwicklung befindet sich in einer sehr sensiblen Phase und viel kann schief gehen. Entwickelt sich etwas nicht so, wie es eigentlich soll, ist die Natur meist erbarmungslos. Das junge Leben wird dann abgestoßen, die Mutter hat eine Fehlgeburt. Da dieses Risiko bis zu 12. Woche deutlich erhöht ist, warten viele Frauen damit ihrem Umfeld von der guten Nachricht zu erzählen. Es gibt jedoch auch Gründe, die dafür sprechen können, es möglichst frühzeitig zu erzählen. Entscheiden muss das letztendlich jede Schwangere und jedes Pärchen für sich.

5. Das ist jetzt wichtig

Spätestens jetzt solltest du einen Termin bei deinem Frauenarzt machen, wenn du dies noch nicht getan hast. Wer einen sehr viel späteren Termin hat, sollte im Hinterkopf behalten, dass ca. 1% aller Schwangerschaften Eileiterschwangerschaften sind. Bei dieser nistet sich die Eizelle nicht in die Gebärmutter, sondern einen Eileiter ein, was zu starken inneren Verletzungen führen kann. Wurde der richtige Sitz der Schwangerschaft bei dir nicht bestätigt und hast du starke innerliche Schmerzen, die vor allem einseitig auftreten, nimm diese bitte ernst und suche einen Arzt auf. Während der gesamten Schwangerschaft gilt: Lieber einmal zu viel beim Arzt – als einmal zu wenig.

6. Ultraschall in der 6. SSW

Wenn du in der 6. Schwangerschaftswoche deinen ersten Ultraschall-Termin hast, wirst du wahrscheinlich die Fruchthöhle und den Dottersack sehen können. Hier kann man auch feststellen, ob das Baby in der Gebärmutter eingenistet ist und der Arzt kann die Schwangerschaft bestätigen. Eventuell kann man in dieser Woche sogar schon das Herzchen schlagen sehen, ein aufregender Moment. Sollte man auf dem Ultraschall noch nicht erkennen können, ob das Herz schlägt oder nicht, sei nicht traurig. In dieser frühen Zeit kann in ein paar Tagen sehr viel geschehen und bei deinem nächsten Termin wird man sicherlich schon deutlich mehr erkennen können.

7. Meine 6. SSW (27.03.2016-02.04.2016)

Mittlerweile bin ich schon länger schwanger als das letzte Mal. Yes!! 🙂 Ich merke auch, dass ich mir weniger Sorgen mache. Klar weiß man, dass in den ersten Wochen viel schief gehen kann, ich schiebe diese Gedanken aber so gut ich kann weg. Auf der anderen Seite merke ich auch, dass ich eigentlich noch gar nicht so richtig realisieren, dass ich schwanger bin. Ich fühle mich nicht als hätte ich ein Baby im Bauch und habe da auch noch keine Verbindung zu. Aber da ich wirklich ein Kopf-Mensch bin, denke ich, dass das eh erst kommt, wenn man was am Bauch sieht oder beim Ultraschall oder so.

Körperlich geht es mit eigentlich ganz gut, abgesehen davon, dass meine Brüste mittlerweile recht stark ziehen und ich Nachts manchmal nicht genau weiß, wie ich liegen soll. Außerdem wachsen die jetzt schon und ich sehe obenrum fast ein bisschen wie Pamela Anderson aus – naja, ok, nicht ganz aber so richtig natürlich sieht das momentan nicht aus. Da bin ich ja mal gespannt, wie das erst später wird. Übelkeit habe ich auch schon manchmal aber es hält sich eigentlich im Rahmen. Ich wünsche mir sehr, dass das so bleibt.

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2 Gedanken zu “6. SSW: Die 6. Schwangerschaftswoche – Anzeichen, Ultraschall und mehr”

  1. Hallo Nele, vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht über deine Schwangerschaft. Ich bin gerade in der 7. Woche und muss wegen Blutungen möglichst viel liegen. Genau in dieser Situation so viel Zeit zu haben sich mit den eigenen Gedanken zu beschäftigen ist nicht so toll. Jetzt habe ich natürlich angefangen viel über Schwangerschaften zu lesen aber die meisten fangen erst an ab der 12. Woche zu erzählen. Deshalb ein dickes Dankeschön dass du von Anfang an berichtest. Liebe Grüße Melanie

    • Hallo Melanie,

      es freut mich, dass ich dir damit helfen kann! Mich hat das damals auch gestört, darum habe ich auch über die frühen Wochen öffentlich berichtet 🙂
      Ich wünsche dir alles, alles Liebe und drücke dir die Daumen, dass alles gut geht!
      Liebe Grüße
      Nele

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