8. SSW (Schwangerschaftswoche): Dein Baby, dein Körper, Beschwerden und mehr

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8. SSW (Schwangerschaftswoche)
© Eraxion / Bigstock.com

1. Dein Körper in der 8. SSW

Mittlerweile kann es sein, dass dein Bauch ein wenig gewölbter ist als in der Woche zuvor. Solltest du jedoch an starker Übelkeit leiden, ist auch eine Gewichtsabnahme nicht außergewöhnlich. Beide Varianten sind zu diesem Zeitpunkt unbedenklich, denn jede Frau ist unterschiedlich.

Um den Überblick zu bewahren, lohnt es sich ab sofort den Bauchumfang zu messen und diesen regelmäßig in ein Schwangerschaftstagebuch einzutragen. Bei der Zweiten und in nachfolgenden Schwangerschaften wird dein Bauch sogar früher und deutlicher zu wachsen beginnen.

2. Dein Baby in der 8. Schwangerschaftswoche

Vom Scheitel bis zum Steiß misst dein Baby nun zwischen 1,5 bis knapp 2 cm und entspricht somit im Größenvergleich einer Himbeere. In der mitwachsenden Fruchtblase wird es durch die Plazenta ausreichend versorgt. Der Körper deines Babys wird zudem etwas gerader, wobei der Kopf weiterhin überproportional groß ist.

In dieser Woche formen sich die Speiseröhre, sowie die ersten Ansätze der Lunge. Zudem wandern die Augen langsam an die richtige Stelle im Gesicht und die Falten für Augenlider beginnen zu entstehen.

Ohren und Nase befinden sich bereits am richtigen Platz und müssen nun nur noch mitwachsen. Dies gilt auch für die länger werdenden Arme und Beine, an denen bereits winzige Finger und Zehen erkennbar sind.

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3. Anzeichen und Symptome in der 8. SSW

In der 8. SSW wirst du vermehrt unter Atemlosigkeit leiden, da sich dein Stoffwechsel um 10 – 25 Prozent erhöht hat und dein Körper extrem viel leistet. Die Umstellungsphase dauert ein paar Wochen, jedoch wirst du dich daran gewöhnen und kannst dem Problem mit regelmäßigen Pausen entgegenwirken.

Durch die vielen Hormone kann es sein, dass deine Stimmungslage immer noch sehr durcheinander ist. Von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt wirst du alle Höhen und Tiefen der Schwangerschaft erleben. Natürlich sind Ängste und Unsicherheiten auch keine Seltenheit, jedoch wird es von Woche zu Woche leichter.

4. Fehlgeburt in der 8. Schwangerschaftswoche

Um Fehl- und Frühgeburten entgegenzuwirken, solltest du nun verstärkt auf ausreichende Hygiene achten, um Infektionen des Unterleibs vorzubeugen. Die verstärkte Neigung zu vaginalen Pilzinfektionen und Harnwegsinfekten ist aufgrund der körperlichen und hormonellen Veränderungen für viele Frauen problematisch. Daher lohnt es sich auf Baumwollunterwäsche und atmungsaktive Slipeinlagen umzusteigen.

5. Das ist jetzt wichtig

Die eigene Ernährung ist jetzt besonders wichtig, um die Entwicklung des Babys im Mutterleib zu unterstützen. Dafür solltest du auf deinen erhöhten Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen achten und eher auf Kuchen und Süßigkeiten verzichten, um den Blutzucker nicht unnötig hochzutreiben. Außerdem steigt dein Tagesbedarf an Eiweiß jetzt von 50–70 g auf 60–80 g pro Tag.

6. Das kannst du jetzt gut gebrauchen

Viel Trinken und Bewegung an der frischen Luft sind jetzt genau das Richtige, besonders bei Atembeschwerden und Kreislaufproblemen. Trotzdem musst du kein schlechtes Gewissen haben, wenn dein Körper nach viel Schlaf und Entspannung verlangt – lass es zu und genieße jeden ruhigen Moment. Dein Körper läuft derzeit auf Hochtouren und meldet sich daher auch, wenn eine Pause erforderlich ist.

7. Meine 8. SSW (10.04.2016-16.04.2016)

In dieser Woche war endlich, endlich der lang ersehnte Frauenarzttermin. Weil ich so überwältigt davon war, das Herzchen wirklich schlagen zu sehen, habe ich ja schon einen kurzen Beitrag zu diesem Besuch verfasst. Und auch über den Termin im Geburtshaus, der drei Tage später war, habe ich ja schon schon ausführlich berichtet.

Ultraschall 7 SSW
Ultraschall 7+2

Ansonsten geht es mir mal ganz gut und mal nicht so wirklich. Vor allem die Übelkeit ist zeitweise ziemlich unangenehm und verdirbt mir die Freude an vielen Dingen. Solange ich einfach esse worauf mir gerade der Sinn steht geht es, es gib aber mittlerweile Tage, an denen ich eigentlich lieber gar nichts essen möchte (was ich natürlich nicht tue). Weil wir recht wenig Fleisch essen und ich mich momentan auch nicht so richtig gesund ernähre (hauptsächlich trockene, kohlenhydratlastige Sachen wie Brot, Zwieback, Reis und Nudeln), nehme ich seit kurzem ein Nahrungsergänzungsmittel, das Eisen und einige B-Vitamine enthält. Man will sich ja im Nachhinein nichts vorwerfen lassen müssen.

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