18. SSW (Schwangerschaftswoche): Dein Baby, dein Körper, Beschwerden und mehr

18. SSW (Schwangerschaftswoche)
© Eraxion / Bigstock.com

1. Dein Körper in der 18. SSW

Deine Gebärmutter ist in der 18. SSW ungefähr so groß wie eine kleine Melone, weshalb dein Bauch nun immer sichtbarer wird für deine Mitmenschen. Deine Schwangerschaft kannst du nun nicht mehr verheimlich, weshalb du ab sofort mit Ratschlägen und Tipps bombardiert wirst.

Manche werden nützlich sein, viele sind jedoch eher lästig. Genauso ist es mit den Personen, die ungefragt deinen Bauch streicheln wollen. Ein konsequentes Nein darfst du jedoch ruhigen Gewissens aussprechen, denn wer mag schon ungefragt berührt werden?

2. Dein Baby in der 18. Schwangerschaftswoche

Dein Baby wächst jetzt überaus flott und hat daher schon eine Länge von knapp 14 cm erreicht. Mit einem Gewicht von 170 bis 190 g liegt es nun auch nicht mehr klein zusammengerollt in deiner Gebärmutter.

Dein Baby streckt und bewegt sich fleißig, um sich auf ein aktives Leben nach der Geburt vorzubereiten. Auch der Darm deines Babys ist schon beschäftigt, denn er sammelt die unverdauten Rückstände des Fruchtwassers und bildet bereits den ersten Stuhl. Ausgeschieden wird das sogenannte Kindspech jedoch erst viel später, nämlich in den Tagen nach der Geburt.

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3. Anzeichen und Symptome in der 18. SSW

Wadenkrämpfe sind in der 18. SSW leider keine Seltenheit und gelten als Anzeichen für das Fehlen von Magnesium oder Kalzium. Du kannst dieses Defizit mit einer ausgewogenen Ernährung ausgleichen und im Fall eines anbahnenden Krampfs den Muskel strecken und massieren.

Auch Sodbrennen kann sich nun verstärkt bemerkbar machen, da die Muskulatur der Speiseröhre aufgrund der Schwangerschaftshormone ebenso gelockert ist, wie alle anderen Gewebe deines Körpers.

Zudem drückt die wachsende Gebärmutter gegen deine Organe, die nach obenhin auf den Magen drücken und somit für das Aufsteigen der Magensäure sorgen. Durch flaches Liegen werden die Beschwerden verstärkt, weshalb du deinen Oberkörper etwas hochlagern solltest. Zudem kannst du mit mehreren kleinen Mahlzeiten am Tag deinen Verdauungstrakt entlasten.

4. Fehlgeburt in der 18. Schwangerschaftswoche

Das Fehlgeburtsrisiko ist in der 18. SSW äußerst gering und wird mit etwa 1 Prozent beziffert. Eine späte Fehlgeburt hängt oftmals mit dem Gesundheitszustand der Mutter zusammen, wobei schwere Erkrankungen im Normalfall bereits vor der Schwangerschaft bekannt waren und nicht erst währenddessen auftreten.

Natürlich können Probleme mit der Plazenta oder gar eine teilweise oder vollständige Ablösung auftreten, wobei auch diese Vorkommnisse überaus selten sind.

5. Das ist jetzt wichtig

Ein sanftes Klopfen oder ein Gefühl von Schmetterlingen im Bauch kann dir bereits aufgefallen sein, denn manche Frau nimmt in der 18. SSW bereits zarte Kindsbewegungen wahr.

Dieses einzigartige Gefühl wird von Tag zu Tag stärker und deutlicher, sodass du bald darauf reagieren kannst. Dein Baby wird sich beruhigen, wenn du deine Hand liebevoll auf die Stelle legst, an der du gerade einen kleinen Stups im Bauch gefühlt hast.

6. Das kannst du jetzt gut gebrauchen

Das Skelettwachstum deines Babys sorgt bei dir für einen erhöhten Bedarf an Kalzium, weshalb du jetzt ausreichend Vitamin D benötigst. Es reguliert den Kalzium- und Phosphor-Spiegel, ist in Fisch vorhanden und wird vor allem durch Sonneneinstrahlung gebildet. Daher solltest du täglich mindestens 15 Minuten Sonne tanken.

7. Meine 18. SSW (19.06.2016-25.06.2016)

In dieser Woche war ich leider sehr heftig von Kopf- und Rückenschmerzen geplagt. Ich vermute, dass daran eine Mischung aus der Schwangerschaft, dem heißen Wetter und schlechtem Schlaf Schuld war und habe viel im Bett gelegen und gelesen. Ich konnte mich einfach nicht konzentrieren wenn ich etwas machen wollte und dann denke ich auch, dass es keinen Sinn hat, sich ewig zu quälen. Zum Glück habe ich in letzter Zeit echt viel geschafft, so dass ich es mir gut erlauben konnte mal drei Tage abzuschalten und einen „Kurzurlaub“ zu machen. So ein „Urlaub“ gestaltet sich dann so, dass ich mir ein Buch schnappe und mich ins Bett verziehe. Für Finn bin ich dann die nächsten 72 Stunden nicht ansprechbar, bis ich das Buch zu Ende gelesen habe. Darum lese ich auch generell nur noch sehr wenig, weil ich echt ein „Suchti“ bin und ab einen gewissen Punkt einfach nicht mehr aufhören kann. Naja, ich sage mir immer, dass ich das genießen muss, solange ich noch keine Kinder habe und so etwas möglich ist 😀

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Nele
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Hi! Ich bin Nele. Erzieherin, Bachelor-Psychologin und seit 11/2016 Mama von einem bezaubernden Jungen. Hier auf meinem Mama-Blog erfährst du, was mich bewegt und beschäftigt.
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