29. SSW (Schwangerschaftswoche): Dein Baby, dein Körper, Beschwerden und mehr

1. Dein Körper in der 29. SSW

Mit der 29. SSW beginnt der 8. Schwangerschaftsmonat und damit das dritte und letzte Trimester. Die letzten Schritte bis zur Geburt – es sind noch knapp 11 Wochen – können sich leider etwas in die Länge ziehen. Du kannst dir vielleicht gar nicht vorstellen, dass dein Babybauch noch weiter wachsen wird, aber sei dir sicher, da geht noch was! Du kannst aber stolz auf deinen Babybauch sein, denn eine Schwangerschaft ist etwas ganz Besonderes und verdient Wertschätzung, selbst wenn man dir im Bus jetzt immer einen Platz anbietet.

2. Dein Baby in der 29. Schwangerschaftswoche

Dein kleines Wunder ist mittlerweile gar nicht mehr so klein, denn es hat bereits eine beachtliche Größe von knapp 38 cm mit einem Gewicht von ungefähr 1.300 g. In der 29. SSW hat es Platz, um sich zu beugen und zu strecken, doch der Raum wird langsam enger. Das Gehirn und die Lunge deines Babys entwickeln sich stetig weiter, wobei sich die äußeren Strukturen inzwischen vollständig entwickelt haben.

3. Anzeichen und Symptome in der 29. SSW

Viele Frauen leiden in der 29. SSW an blauen, hervortretenden Adern an den Beinen. Die sogenannten Krampfadern können Juckreiz oder sogar Schmerzen auslösen. In manchen Fällen können Krampfadern jedoch auch als Hämorrhoiden auftreten, was überaus unangenehm ist. Genügend Ballaststoffe können helfen, damit der Stuhl nicht zu hart ist. Die Krampfadern auf den Beinen können mit vermehrter Flüssigkeitszufuhr und speziellen Stützstrümpfen entgegengewirkt werden. Langes Stehen oder Sitzen ist ebenfalls kontraproduktiv, weshalb ein regelmäßiges Bewegen der Beine angeraten wird.

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4. Frühgeburt in der 29. Schwangerschaftswoche

Vor einigen Jahren galt die 28. SSW als frühestmögliche Woche für die Lebensfähigkeit von Babys, wobei die Chancen denkbar schlecht standen. Mit der modernen Medizin hat sich die gefährliche Phase einer Frühgeburt bis in die 23. SSW vorverlegt. Da du bereits in der 29. SSW bist, liegen die Überlebenschancen im Fall einer Frühgeburt bei 96 Prozent, weshalb du heute weitaus beruhigter sein kannst. Kommt es wirklich zum Ernstfall, gibt es eventuell mit Hilfe von wehenhemmenden Medikamenten die Möglichkeit, die Geburt noch hinauszuzögern.

5. Das ist jetzt wichtig

Dein Wunsch nach einem normalen Körpergefühl ist jetzt vielleicht schon groß, weshalb es durchaus nicht unüblich ist, wenn dich der sogenannte Schwangerschafts-Blues packt. Solche Phasen sind ganz normal und gehen im Normalfall bald wieder vorbei. Außerdem darfst du dich in der 29. SSW möglichweise schon über einen größeren Appetit freuen. Mit mehreren kleinen Mahlzeiten und gesunden Snacks kannst du die neugewonnene Freude am Essen genießen, ohne zusätzliche Magen-Darm-Probleme hervorzurufen.

6. Das kannst du jetzt gut gebrauchen

Da es in den nächsten Wochen der Schwangerschaft vermehrt zu Müdigkeit und Erschöpfung kommen kann, solltest du die aktive Zeit der 29. SSW nutzen, um die letzten Besorgungen für das Baby machen zu können. Lege eine Wunschliste für Geschenke zur Geburt von der Familie und Freunden an, denn es stellt sicher, dass du nur die Dinge bekommst, die du noch nicht selbst besorgt hast. Außerdem lenkt es dich ab und macht großen Spaß!

7. Meine 29. SSW (04.09.2016-10.09.2016)

In dieser Woche bin ich zu einer meiner besten Freundinnen nach Köln gefahren und wir haben zusammen einen Freundinnen-Shooting gemacht. Eigentlich wollte ich dieses Shooting nicht unbedingt mit Baby-Bauch machen aber da ich nach der Geburt wahrscheinlich nicht so flexibel mal eben ein paar Tage nach Köln düsen kann, habe ich mich dann doch umentschieden.

Mittlerweile denke ich, dass das eine sehr gute Entscheidung war: Die lange Bahnfahrt (5 Stunden) empfand ich schon jetzt als recht anstrengend, es war aber durchaus noch machbar. Später in der Schwangerschaft würde ich sowas wahrscheinlich nicht mehr machen wollen, da ich durch das lange Sitzen irgendwann Rückenschmerzen bekomme. Zudem hatte ich in der ersten Nacht bei meiner Freundin so extreme Krämpfe in den Beinen, dass ich die halbe Nacht nicht schlafen konnte. Und wie das immer so ist, hatte ich das Magnesium-Spray natürlich nicht mit und auch sonst nichts da, was geholfen hätte. Also hieß es für mich alle 20 bis 30 Minuten aufstehen und durch das Zimmer humpeln, bis der Krampf nachließ. Zum Glück war das wirklich nur in der ersten Nacht, weshalb ich vermute, dass das mit der langen Zugfahrt zusammen hing. Auf der Rückfahrt habe ich darum versucht meine Beine teilweise etwas hochzulegen und mich öfter mal zu bewegen. Das führte zwar dazu, dass ich zwei Sitze für mich allein brauchte, zum Glück war der Zug jedoch recht leer und einer Schwangeren gesteht man das anscheinend auch eher zu.

Ansonsten war das Wochenende sehr schön und auch unterwegs werde ich durch die Schwangerschaft kaum eingeschränkt. Nervig ist zwar das Sodbrennen, das auch in dieser Woche mein täglicher Begleiter war aber da denke ich immer, dass es deutlich schlimmeres gibt.

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