24. SSW (Schwangerschaftswoche): Dein Baby, dein Körper, Beschwerden und mehr

24. SSW (Schwangerschaftswoche)
© Eraxion / Bigstockphoto.com

1. Dein Körper in der 24. SSW

In der 24. SSW haben du und dein Baby den sechsten Schwangerschaftsmonat beinahe geschafft und das letzte Drittel der Schwangerschaft nähert sich. Die Bewegungen deines Babys spürst du in dieser und in den darauffolgenden Wochen äußerst intensiv. Es kommt jedoch auch zu vermehrten Belastungen durch die fortgeschrittene Schwangerschaft.

2. Dein Baby in der 24. Schwangerschaftswoche

Mit einer Größe von ungefähr 30 cm und einem Gewicht von rund 550 g ist dein Baby in nächster Zeit besonders agil. Alle Bewegungen werden jetzt viel deutlicher und es kann sogar bereits vorkommen, dass du den einen oder anderen Tritt durch deine Bauchdecke spürst. In der 24. SSW kommt es zudem zu einem enormen Entwicklungsschritt, denn in der Lunge deines Babys bilden sich die ersten Lungenbläschen aus. Diese sogenannten Alveolen haben eine wichtige Aufgabe, denn sie werden für eine funktionierende Atmung benötigt.

3. Anzeichen und Symptome in der 24. SSW

Der obere Rand deiner Gebärmutter erreicht bereits ungefähr die Höhe deines Nabels. Durch diese starke Ausdehnung werden dein Magen und Darm ein Stück weit nach oben verdrängt, was zu Sodbrennen und einem unangenehmen Völlegefühl führen kann. Zusätzlich wird die Darmtätigkeit durch den veränderten Hormonhaushalt verändert, wodurch es einfacher zu Verstopfungen kommen kann. Außerdem sind deine Brüste womöglich schon gewachsen und passen nicht mehr in den Lieblings-BH. Ein gut sitzender BH mit breiten Trägern lohnt sich doppelt, denn dieser stützt nicht nur die volle Brust, sondern entlastet auch den Rücken. Falls dir kleine Knötchen oder Unebenheiten in den Brüsten aufgefallen sind, musst du dir aber keine Sorgen machen. Diese beruhen auf der Vorbereitung der Milchproduktion in den Milchgängen und gehören sozusagen dazu.

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4. Fehlgeburt in der 24. Schwangerschaftswoche

Das Risiko eine Fehlgeburt zu erleiden ist nunmehr äußerst gering und liegt weiterhin bei knapp 1 Prozent. Immerhin hätte dein Baby mit entsprechender intensivmedizinischer Betreuung bereits die ersten Überlebenschancen, wenn es in der 24. SSW auf die Welt kommen würde. Das Risiko für Komplikationen ist bei solch einer frühen Geburt zwar umso höher, jedoch sollte es im Normalfall erst gar nicht dazu kommen.

5. Das ist jetzt wichtig

Der Zeitpunkt praktische Fragen zu beantworten ist spätestens in der 24. SSW gekommen. In einem klärenden Gespräch mit dem Arbeitgeber sollten spätestens jetzt die Zeit der Babypause und der geplante Wiedereinstieg danach geklärt werden. Zudem solltest du nun Informationen deiner zukünftigen Einkünfte, sowie steuerliche Möglichkeiten heranziehen und alle entsprechenden Anträge stellen. Nach all den bürokratischen Wegen, solltest du dich jetzt aber auch in die heiße Phase der Namensfindung für dein Baby begeben – eine spannende Aufgabe.

6. Das kannst du jetzt gut gebrauchen

Es lohnt sich ab sofort genau auf den Körper zu achten und Signale wahrzunehmen, denn es kann unter Umständen zu vorzeitigen Wehen kommen. Symptome als Anzeichen sind dumpfe Schmerzen im unteren Rückenbereich, menstruationsartige Krämpfe, Druck im Beckenbereich – als ob das Kind nach unten drückt – oder ein veränderter Scheidenausfluss. Bei anhaltenden Beschwerden ist die Konsultation eines Arztes daher dringend erforderlich, auch wenn es vielleicht nur ein Fehlalarm ist.

7. Meine 24. SSW (31.07.2016-06.08.2016)

Genau am Wochenwechsel, also am Sonntag, hatte ich Geburtstag. Dieser verlief jedoch eher ruhig, da wir den Tag davor ja die Silberhochzeitsfeier meiner Eltern hatten und wir alle ziemlich k.o. waren. Auch die folgende Woche war recht ruhig und geprägt davon, dass wir zunächst alles wieder aufräumen mussten. Finn und ich haben viel gearbeitet, da das in der Woche zuvor etwas zu kurz gekommen ist und ich hatte zum ersten Mal Probleme mit meinem Bauch, weil der einfach immer irgendwie im Weg ist, wenn ich an meinem Schreibtisch sitze. Wenn ich zu nah an den Tisch rücke, wird der Bauch eingequetscht und wenn ich zu weit entfernt sitze, kann ich irgendwie nicht vernünftig tippen. Irgendwann kam ich dann zum Glück auf die Idee den Stuhl einfach etwas tiefer zu stellen, so dass der Bauch nun unter der Tischplatte seinen Platz findet 😀 An was man sich alles gewöhnen muss!

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Nele
von
Hi! Ich bin Nele. Erzieherin, Bachelor-Psychologin und seit 11/2016 Mama von einem bezaubernden Jungen. Hier auf meinem Mama-Blog erfährst du, was mich bewegt und beschäftigt.
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