2. SSW: Die 2. Schwangerschaftswoche

1. Dein Körper in der 2. SSW

Auch in der 2. Schwangerschaftswoche (2. SSW) bist du noch gar nicht wirklich schwanger. Trotzdem passiert hier etwas sehr wichtiges: der Eisprung. Dabei springt ein reifer Follikel und die Eizelle begibt sich in einem der beiden Eileiter auf den Weg. Manche Frauen spüren ihren Eisprung, der sich zum Beispiel durch stechende Schmerzen im Unterleib (meist rechts oder links) bemerkbar machen kann. Doch auch wenn du dieses Stechen nicht verspürst, bemerkst du vielleicht, dass du mehr Lust auf Sex hast und deine Scheide feuchter ist. Dies liegt daran, dass Hormone dafür sorgen, dass der Zervix-Schleim flüssiger, spinnbar, klar und meist auch mehr wird. Dieser Schleim erleichtert Spermien übrigens den Weg zur Eizelle zurück legen zu können, er ist also durchaus nützlich.

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2. Dein Baby in der 2. Schwangerschaftswoche

Auch in dieser Woche gibt es dein Baby noch nicht, da Eizelle und Spermium noch nicht miteinander verschmolzen sind. Trotzdem liegt in dieser Zeit eine kritische Phase: Die gesprungene Eizelle ist nur ein paar Stunden lang befruchtungsfähig (man geht von etwa 12 bis 24 Stunden aus) und nur wenn ein Spermium es in dieser Zeit zur Eizelle schafft, kann eine Befruchtung stattfinden. Wenn du schwanger bist, hat es bei dir geklappt und Spermium und Eizelle sind erfolgreich zum richtigen Zeitpunkt miteinander verschmolzen.

3. Beschwerden in der 2. Schwangerschaftswoche

In dieser Woche steht der Eisprung kurz bevor. Vielen Frauen geht es in dieser Zeit gut und körperliche Beschwerden, die mit der Periode zusammenhängen, haben nachgelassen. Auch PMS (Premenstruelles Syndrom), das meist einige Tage vor der Periode einsetzt, ist noch kein Thema. Einzig der Eisprung wird von manchen Frauen bemerkt und geht mit einem Stechen im Unterleib einher, das meist aber nur kurz andauert.

4. Das Fehlgeburtsrisiko in der 2. SSW

Auch in der 2. Woche kann es noch nicht zu einer Fehlgeburt kommen.

5. Daran solltest du jetzt denken

In der Woche vor dem Eisprung ist es sehr sinnvoll Stress, wenn möglich, zu reduzieren. Da der Eisprung durch starke Gefühle verschoben werden kann, ist eine gelassene Grundstimmung hilfreich. Außerdem ist es in dieser Woche besonders wichtig, dass du und dein Partner regelmäßig Geschlechtsverkehr haben um eine Befruchtung wahrscheinlicher zu machen.

6. Das kannst du jetzt gut gebrauchen

Wer nicht genau weiß, wann sein Eisprung ist, der kann diesen mithilfe von Ovulationstests bestimmen. Das ist besonders nützlich, wenn man einen unregelmäßigen Zyklus hat und der Eisprung sich somit manchmal verschiebt. Um schwanger zu werden, ist es wichtig, dass man um den Zeitpunkt des Eisprungs herum Sex hat, da eine Befruchtung sonst kaum möglich ist. Im Durchschnitt findet der Eisprung am Ende der 2. Schwangerschaftswoche statt, Ovulationstests können helfen diesen Zeitraum weiter einzugrenzen. Ovulationstests gibt es sehr günstig im Internet zu kaufen, eine genaue Anleitung für die Anwendung findest du hier: Ovulationstests anwenden.

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Ebenfalls nützlich ist spezielles Gleitgel. Normales Gleitgel wirkt sich oft ungünstig auf die Beweglichkeit der Spermien aus, was eine Befruchtung erschweren kann. Fertilitätsgleigel hingegen sorgt dafür, dass die Spermien weiterhin beweglich bleiben.

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Tipp für verlängerte (/verkürze) Zyklen
Wenn du einen verlängerten Zyklus hast, ist es gut möglich, dass dein Eisprung nicht in der zweiten Woche nach der Periode stattfindet, dies solltest du deinem behandelnden Frauenarzt bei der Untersuchung mitteilen, damit dieser die Berechnung des Entbindungstermins und somit auch deiner aktuellen Schwangerschaftswoche anpassen kann. Dies ist wichtig, damit du nicht verunsichert wirst, weil das Baby laut Rechnung nicht normal entwickelt ist. Am Anfang kann eine Diskrepanz von einigen Tagen bezüglich des Tages der Befruchtung einen großen Unterschied machen! Ähnliches gilt natürlich auch, wenn du einen verkürzten Zyklus hast und dein Eisprung schon eher stattgefunden hat.

7. Anzeichen und Symptome in der 2. SSW

In der 2. Schwangerschaftswoche gibt es noch keine Symptome, die auf eine Schwangerschaft hindeuten. Ziehen im Unterleib kann allerdings ein Hinweis darauf sein, dass dein Eisprung kurz bevor steht oder gerade stattfindet. Eine Garantie dafür tatsächlich schwanger zu werden, ist das jedoch nicht. Wenn du in dieser Woche eine Ultraschall-Untersuchung beim Frauenarzt hast, wird dieser im Idealfall einige Follikel in den Eierstöcken sehen können, von denen einer besonders gut entwickelt ist. Dieser sogenannte Leit-Follikel ist wahrscheinlich der, der springen wird und aus dem später dein Baby entstehen könnte.

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