17. SSW (Schwangerschaftswoche): Dein Baby, dein Körper, Beschwerden und mehr

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1. Dein Körper in der 17. SSW

Auch in der 17. SSW kannst du die im Vergleich zur Frühschwangerschaft erholsame und ruhige Phase der letzten Wochen noch genießen. Dies sollte vorerst auch so bleiben, da sich dein Körper bereits auf die Schwangerschaft eingestellt hat und du die meisten Ängste und Sorgen hinter dir gelassen haben solltest.

Da dein Baby jetzt aber rasch wächst, können sich manche körperlichen Beschwerden ergeben oder auch verstärken.

2. Dein Baby in der 17. Schwangerschaftswoche

Vom Kopf bis zum Steiß gemessen ist dein Baby jetzt ungefähr 13 cm groß und wiegt zwischen 100 und 150 g. Die kleinen Füße sind zudem bereits 2 cm groß und der Kopf hat einen Durchmesser von ungefähr 4 cm.

Außerdem ist dein Baby bereits mit den ersten Atemübungen beschäftigt, bei denen Fruchtwasser ein- und ausgeatmet wird. Dadurch kommt es sogar manchmal zu Schluckauf.

Durch den verstärkten Tastsinn wird dein Baby jetzt auch öfter am Daumen lutschen oder nach der Nabelschnur greifen und damit spielen. Die Übungen sind für die Zeit nach der Geburt besonders wichtig, da somit der Saug- und Greifreflex trainiert werden.

Mittlerweile kann dein Baby auch Berührungen über deine Bauchdecke spüren, weshalb du es durch sanftes Streicheln jetzt sogar beruhigen kannst.

3. Anzeichen und Symptome in der 17. SSW

Die gesteigerte Durchblutung hat einen positiven Nebeneffekt – deine Lust auf Sex könnte jetzt wieder ein Hoch erleben. Du darfst die Nähe zu deinem Partner selbstverständlich genießen, denn bald wird es, durch den größeren Bauch, zu einer schwierigen Übung werden.

Die Mutterbänder können leider immer noch massive Probleme bereiten, da deine Gebärmutter immer schwerer wird. Das Ziehen kann dabei sogar bis in den Rücken ausstrahlen und sehr unangenehm werden. Hinlegen und die Beine hochlagern, sowie den Rücken mit Kissen stützen kann jedoch hilfreich sein.

4. Fehlgeburt in der 17. Schwangerschaftswoche

Das Fehlgeburtsrisiko ist bereits deutlich auf 2 bis 3 Prozent gesunken. Nächtliche Alpträume können jedoch auftreten und sorgen für Unruhe. Schuld daran sind die bevorstehenden Veränderungen und Hormonschwankungen, jedoch solltest du nicht zu viel hineininterpretieren.

Ein Gespräch mit dem Partner, der Familie oder Freunden über die quälenden Alpträume kann helfen, denn auf diesem Weg kannst du Probleme besprechen und lösen.

5. Das ist jetzt wichtig

Da dein Bauch und die Brüste jetzt verstärkt mit dem Wachsen belastet werden, brauchen diese Stelle besonders viel Pflege. Zupfmassagen mit milden pflanzlichen Massageölen sind nicht nur angenehm, sondern sorgen auch für eine elastische und gesunde Haut.

Mit reichhaltigen Badelotionen kannst du zudem auch den schwangerschaftsbedingten Dehnungsstreifen vorbeugen.

6. Das kannst du jetzt gut gebrauchen

Der Kauf eines Stillkissens kann bereits jetzt erfolgen, denn du solltest nicht mehr auf dem Rücken schlafen, um den Druck auf die Vena Carva zu vermeiden. Durch diesen Druck wird dein Baby schlechter mit Blut versorgt und es kann bei dir zu Schwindel und Ohnmacht kommen.

Mit einem Stillkissen kannst du dich perfekt in Seitenlage positionieren – am besten eignet sich übrigens die linke Seite, da so eine optimale Versorgung des Babys gewährleistet wird.

7. Meine 17. SSW (12.06.2016-18.06.2016)

Die 17. Schwangerschaftswoche begann mit einem Termin beim Frauenarzt. Bei 16+2 und da fragte die Ärztin dann auch, ob wir das Geschlecht wissen wollen. Und das wollten wir! Irgendwie war ich immer davon ausgegangen, dass wir ein Mädchen bekommen würde, es war gar nicht wirklich ein Wunsch, sondern mehr einfach eine Vorstellung in meinem Kopf. Aber als die Ärztin dann nach dem Baby suchte, sah man recht deutlich, dass diese Vorstellung wohl nicht der Realität entsprechen würde 😀 Wir bekommen wohl einen kleinen Jungen. Als die Ärztin dies sagte, war ich einen Moment einfach nur überwältigt. Vor Freude und purem Glück!

Etwas später, als der Gedanken ein wenig sacken konnte, war ich dann jedoch etwas zwiegespalten. Ich freue mich schon, aber gleichzeitig habe ich auch Angst. Ich habe manchmal das Gefühl, dass Jungen es in unserer Gesellschaft viel schwerer haben, weil die früheren Rollenbilder nichts mehr taugen und man dennoch erwartete, dass Männer diesen entsprechen (Ernährer sein, stark sein, etc.) und zudem noch viel mehr (Gefühle zeigen (aber nicht zu viel!), Essen kochen können, Haushalt führen, etc.). Naja, wahrscheinlich trifft das genauso auf Mädchen zu… Und außerdem muss ich das ja nicht alleine schaffen, sondern habe Finn, der ein toller Papa und ein wundervolles Vorbild sein wird.

Körperlich geht es mir wieder ein bisschen besser, zumindest ist das Sodbrennen jetzt nicht mehr täglich da, was bestimmt auch daran liegt, dass ich Abends immer darauf achte noch etwas zu essen.

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