38. SSW (Schwangerschaftswoche): Dein Baby, dein Körper, Beschwerden und mehr

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38. SSW (Schwangerschaftswoche)
© Eraxion / Bigstock.com

1. Dein Körper in der 38. SSW

Dein Bauch hat nun ungefähr seine maximale Größe erreicht, außerdem könnte es dir vorkommen, als wäre er etwas tiefer gerutscht. Die ersten Senkwehen finden als Vorbereitung zur Geburt bereits statt. Mit der 38. SSW steigen die Vorfreude auf die bevorstehende Geburt und möglicherweise auch die Befürchtungen. Der große Babybauch macht es dir vielleicht schwer zu entscheiden, ob du lieber noch schwanger bleiben möchtest, um den Ängsten vor der Geburt zu entkommen oder du dir wünscht, dass dein Baby schon heute kommt, nur damit du die Last nicht mehr ertragen musst.

2. Dein Baby in der 38. Schwangerschaftswoche

Dein Baby ist knapp 49 cm groß und rund 3.000 g schwer. Der Zeitpunkt ist gekommen, an dem nicht mehr von einer Frühgeburt gesprochen wird, wenn dein Baby jetzt zur Welt kommt. Die Menge des Fruchtwassers wird jetzt immer weniger, wodurch sich dein Baby kaum mehr bewegen kann – es kann somit jederzeit losgehen.

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3. Anzeichen und Symptome in der 38. SSW

Umso größer das Baby jetzt schon ist, desto stärker ist der Druck auf deine Blase. In der 38. SSW ist deine Blase bereits sehr flach gedrückt und sorgt dafür, dass du immer eine Toilette in deiner Umgebung brauchst. Nichtsdestotrotz ist eine regelmäßige Flüssigkeitsaufnahme jetzt sehr wichtig. Zusätzlich könntest du immer noch mit dem Nestbautrieb beschäftigt sein. Auch wenn möglicherweise noch etwas Vorbereitung notwendig ist, solltest du keine Möbel verrücken oder eine Wand ausmalen. Es kann zu Überlastungen oder Unfällen kommen – du brauchst deine ganze Energie sehr bald für die Geburt!

4. Fehlgeburt in der 38. Schwangerschaftswoche

Mit dem Start in die 38. SSW neigt sich die Schwangerschaft dem Ende zu. Daher musst du dir keine Sorgen um eine Fehlgeburt machen, obwohl jede Geburt selbstverständlich auch Risiken birgt. In manchen Fällen kann es auch zu diesem Zeitpunkt zu einer Plazenta-Ablösung kommen, die einen medizinischen Notfall darstellt. Ein hellroter Ausfluss sollte dich daher in Alarmbereitschaft versetzen, auch wenn es eine völlig unbedenkliche Zeichnungsblutung sein könnte – sicher ist sicher. Dein Arzt wird deine Plazenta und die Menge des Fruchtwassers im Auge behalten, wodurch gegebenenfalls eine künstliche Einleitung erfolgen kann, um im Vorhinein Komplikationen zu vermeiden.

5. Das ist jetzt wichtig

Regelmäßige Dammmassagen sollten in den letzten Wochen vor der Geburt durchgeführt werden, um einem Einriss oder Dammschnitt entgegenzuwirken. Der Damm befindet sich zwischen Vagina und After und wird durch die starke Dehnung bei der Geburt besonders belastet. Das regelmäßige Einreiben mit speziellen Ölen sorgt für ein weicheres Gewebe und kann helfen, dass dieses elastischer und dadurch dehnbarer wird. Du kannst somit bereits zweimal pro Tag mit sanften Massagen für höchstens 5 Minuten beginnen.

6. Das kannst du jetzt gut gebrauchen

Die Wartezeit bis zu Geburt ist besonders aufregend, weshalb du dir jetzt genug Entspannung und kleine Alltagsgenüsse gönnen darfst. Dies gilt aber auch für deinen Partner, der demnächst in die Vaterrolle schlüpfen und seine Familie mit vollem Einsatz unterstützen wird. Unsicherheit gehört besonders beim ersten Kind leider dazu, aber versuche dich an die Informationen aus dem Geburtsvorbereitungskurs zu erinnern, dann wirst du das Kind schon schaukeln.

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