14. SSW (Schwangerschaftswoche): Dein Baby, dein Körper, Beschwerden und mehr

14. SSW (Schwangerschaftswoche)
© Eraxion / Bigstockphoto.com

1. Dein Körper in der 14. SSW

Die ersten 12 Schwangerschaftswochen sind überstanden – das ist die kritische Phase. Vielen Frauen geht es während der ersten drei Monate nicht besonders gut.

Empfindliche Brüste, schlimme Morgenübelkeit und andere körperliche Leiden werden jetzt nach und nach besser. Du startest endlich wieder mit Energie und Lebensfreude in den Tag. Nicht umsonst heißt es, dass die ersten und die letzten 3 Monate einer Schwangerschaft unangenehm sein können, das zweite Trimester aber die schönsten Momente mit sich bringt.

Deinen Babybauch kann man jetzt vielleicht schon erkennen. Ob du eine ganz kleine Wölbung oder eine sichtliche Kugel hast, hängt ganz von deinem Körperbau ab. Die Gebärmutter beginnt, sich weiter auszudehnen, was mehr oder weniger stark ausgeprägt sein kann.

Sicher wird dir auffallen, dass du zugenommen hast. Keine Sorge – das ist normal. Versuche es damit, weitere Oberteile und keine engen Hosen anzuziehen, dadurch wird der Alltag bequemer. Für Umstandsmode ist es aber noch ein paar Wochen zu früh.

2. Dein Baby in der 14. SSW

Obwohl der Babybauch langsam zu erkennen ist, ist dein ungeborenes Baby noch sehr klein. Die sichtbare Wölbung liegt an der Gebärmutter, die sich vorbereitend weiter ausdehnt. Dein Baby ist noch ganz klein, etwa so groß wie eine Zitrone, und süße 25 g leicht. Eine normale Länge in der 14. Schwangerschaftswoche liegt bei 7 Zentimetern.

Auf den Ultraschallbildern wird es dir vorkommen, als würde dein Baby Grimassen schneiden. Das sind erste Impulse des Gehirns, denn dieses entwickelt sich jetzt auf Hochtouren. Besonders die Arme entwickeln sich jetzt stark, sie wirken schon fast wie die eines geburtsreifen Babys.

Dein Baby produziert jetzt auch schon Urin, der ins Fruchtwasser abgeleitet wird. Nach und nach werden die lebenswichtigen Organe aufs Leben außerhalb der Gebärmutter vorbereitet.

Außerdem wird sich dein Baby jetzt leicht bewegen und mit ganz viel Glück kannst du in der 14. SSW das Geschlecht auf den Ultraschallbildern erkennen.

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3. Beschwerden in der 14. SSW

Das zweite Trimester der Schwangerschaft ist bei manchen Frauen relativ beschwerdefrei. Trotzdem kann es sein, dass dir gelegentlich noch übel wird. Versuche, lieber viele kleine Mahlzeiten zu essen – auch dann, wenn der verloren geglaubte Appetit jetzt wiederkommt.

Womöglich leidest du unter Rücken- oder Kopfschmerzen und spürst ein Ziehen im Unterleib. Es kann auch sein, dass du auf Stress sehr empfindlich reagierst.

Verstopfung und Sodbrennen, leichtes Nasen- oder Zahnfleischbluten durch das erhöhte Blutvolumen oder Schmerzen in den Beinen sind zwar unangenehm, aber jetzt auch vollkommen normal.

4. Fehlgeburtsrisiko in der 14. SSW

Du wolltest in den ersten 3 Monaten noch niemandem von der Schwangerschaft erzählen? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt! Wenn ihr beide es bis hierhin geschafft habt, ist es unwahrscheinlich, dass du jetzt eine Fehlgeburt erleidest, wenn du und dein Baby ansonsten gesund seid.

5. Das ist jetzt wichtig

Wenn du in der 14. SSW einen Termin bei deinem Gynäkologen hast, kann er mit etwas Glück dabei das Geschlecht deines Babys erkennen. Wenn der nächste Termin erst später ist, erhöht das die Chancen sogar noch.

6. Das kannst du jetzt gut gebrauchen

Viele kleine, eher leichte Mahlzeiten und gesunde Snacks sind wichtig, wenn du häufiger Hunger hast. Eine fettarme, milde und naturbelassene Ernährung hilft gut gegen Sodbrennen.

Wenn die Kleidung schon sehr spannt, kannst du dich nach der ersten Umstandsmode umsehen, auch wenn sie vielleicht doch noch etwas groß ausfällt. Du wirst sie früh genug brauchen.

7. Meine 14. SSW (22.05.2016-28.05.2016)

Also die Vermutung, dass nun endlich mein Bauch wachsen würde, hat sich als komplett falsch herausgestellt. Wahrscheinlich sind es einfach Blähungen, die meine Bauchdecke zeitweise in bisschen anheben. Ich bin etwas traurig und möchte endlich, dass ich mich nicht nur schwanger fühle, sondern auch so aussehe 😀

Denn gefühlt bin ich schon viel mehr schwanger als ich aussehe. Manchmal habe ich das Gefühlt, dass sich mein Körperschwerpunkt verschiebt und watschel wie eine Ente. Und das ohne Bauch! Wo soll das hinführen?! Mittlerweile wurde mir zudem gesagt, man könne ja jetzt meinen Bauch sehen und das war etwas deprimierend weil es halt einfach mein ganz normaler Bauch ist. Also vielleicht ein bisschen aufgebläht aber definitiv kein Baby-Bauch.

Die Übelkeit ist jetzt zum Glück gänzlich verschwunden, dafür muss ich mittlerweile die Morgen-Runde manchmal aussetzen, weil mein Kreislauf einfach nicht in Schwung kommt. Auch Müsli-Essen und viel Wasser trinken davor hilft oft nicht und ich sehe dann regelmäßig Sternchen. Auf der anderen Seite will ich mich darüber gar nicht beschweren, wenn die Übelkeit jetzt tatsächlich überstanden sein sollte! Die ist deutlich schlimmer.

Da wir uns nun wirklich an den Gedanken gewöhnen im Winter ein Baby hier zu haben, stehen einige Anschaffungen an. Im letzten Bericht hatte ich ja schon kurz angeschnitten, dass das alles super viel kostet (vor allem, wenn man gerne möchte dass alles möglichst bio, fairtrade und GOTS ist-.-) und darum sind wir momentan den halben Tag bei eBay unterwegs. Gebraucht kriegt man die Sachen zum Teil echt günstig und wir nehmen auch einfach keine Rücksicht darauf, ob es eine Junge oder Mädchen wird und kaufen sowohl blau als auch rosa.

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Nele
von
Hi! Ich bin Nele. Erzieherin, Bachelor-Psychologin und seit 11/2016 Mama von einem bezaubernden Jungen. Hier auf meinem Mama-Blog erfährst du, was mich bewegt und beschäftigt.
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