20. SSW (Schwangerschaftswoche): Dein Baby, dein Körper, Beschwerden und mehr

20. SSW (Schwangerschaftswoche)
© Eraxion / Bigstockphoto.com

1. Dein Körper in der 20. Schwangerschaftswoche

Du hast schon die Hälfte deiner Schwangerschaft hinter dir. Wahrscheinlich zappelt dein Baby lustig in deinem Bauch herum. Die Tritte und Stöße werden stärker, so dass auch andere sie von außen fühlen können – sicherlich ein Highlight für den werdenden Papa oder die größeren Geschwister.

2. Dein Baby in der 20. Schwangerschaftswoche

Dein Baby ist jetzt etwa 20 cm groß wiegt ungefähr 300 Gramm.

Es beginnt, seine kleine Welt in Mamas Bauch zu entdecken – an der Nabelschnur spielen, Daumen lutschen, Ärmchen und Beinchen strecken und wieder anwinkeln, sogar Purzelbäume scheinen ihm gerade richtig Spaß zu machen und lassen dich als Mama spüren, dass hier wirklich Leben in deinem Bauch ist.

Es nimmt auch seine Außenwelt bereits wahr. Sanfte Musik oder Streicheleinheiten von außen gefallen ihm bestimmt schon jetzt.

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3. Beschwerden in der 20. Schwangerschaftswoche

Möglicherweise merkst du jetzt, dass dir viel schneller die Puste ausgeht als gewohnt. Das ist normal und einfach dadurch bedingt, dass die Gebärmutter nach oben wächst.

Vielleicht leidest du auch unter Sodbrennen. Hier soll frische Ananas helfen, die die Magensäure neutralisiert.

4. Fehlgeburtsrisiko in der 20. Schwangerschaftswoche

Du hast bereits die Hälfte deiner Schwangerschaft hinter dir. Du spürst dein Baby und dir ist bewusst, dass in deinem Bauch etwas Großartiges passiert. Wegen einer Fehlgeburt musst du dir jetzt keine allzu großen Gedanken mehr machen. Über 99% der Babys, die dieses Stadium erreicht haben, werden auch den Rest der Schwangerschaft noch überstehen.

5. Das ist jetzt wichtig

Um die 20. Schwangerschaftswoche steht die zweite große Vorsorgeuntersuchung an. Dein Frauenarzt wird einen ausführlichen Ultraschall durchführen und kann dir danach relativ genaue Angaben über Größe, Gewicht und, wenn dein Baby günstig liegt, Geschlecht machen.

Wenn du dich bei der Geburt überraschen lassen willst, ob du einen Jungen oder ein Mädchen bekommst, solltest du das deinem Arzt sagen. Er wird anhand der Daten des Ultraschalls auch eine Aussage machen können, ob dein Kind seinem Alter entsprechend entwickelt ist.

Neben dem Ultraschall macht der Arzt einige weitere Routineuntersuchungen bei dir wie beispielsweise Gewicht, Blutdruck oder Urinuntersuchung. Zusätzlich untersucht er die Fruchtwassermenge, die Kindsbewegungen, seine Herztöne und die Lage der Plazenta.

6. Das kannst Du jetzt gut gebrauchen

Schwangerschaftskleidung ist jetzt unumgänglich. Unabhängig vom Bauch kann es auch sein, dass deine BHs langsam zu klein werden. Es ist an der Zeit, dass du dich nach schicken Schwangerschafts- oder Still-BHs umschaust. Diese stützen die Brust und beugen Rückenschmerzen vor. Verstellbare Verschlüsse sorgen dafür, dass der BH mit deiner Brust mitwachsen kann.

7. Meine 20. SSW (03.07.2016-09.07.2016)

Ich nähere mich dem Bergfest! Am Ende dieser Woche habe ich (rechnerisch) die Hälfte der Schwangerschaft geschafft und muss sagen, dass es mir dafür insgesamt eigentlich echt gut geht und ich sehr wenig Beschwerden habe. Klar, manchmal macht mein Kreislauf nicht so mit, wie ich es gewohnt bin, der Bauch spannt und das abendliche Sodbrennen ist auch nicht so angenehm, aber alles in allem denke ich, dass ich mich nicht wirklich beklagen kann.

In dieser Woche habe ich zum ersten Mal gemerkt, dass es immer schwieriger wird den Bauch so „einzupacken“, dass er nicht so auffällt. Leider ist er (meiner Meinung nach) immer noch so ein Zwischending zwischen „zu viel gegessen“ und „eindeutig schwanger“. Zwar versicherte mir nun auch meine Freundin, dass man schon erkennen kann, dass es ein Baby-Bauch ist aber (wie das bei uns Frauen nun mal so ist) so richtig sehe ich das selber nicht so. Vor allem am Abend spannt der Bauch aber ordentlich und ich vermute, dass er in nächster Zeit ordentlich wachsen wird. Darum wird auch weiterhin jeden Abend schön eingeölt und gehofft, dass Dehnungsstreifen so verhindert werden können.

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Nele
von
Hi! Ich bin Nele. Erzieherin, Bachelor-Psychologin und seit 11/2016 Mama von einem bezaubernden Jungen. Hier auf meinem Mama-Blog erfährst du, was mich bewegt und beschäftigt.
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