20. SSW (Schwangerschaftswoche): Dein Baby, dein Körper, Beschwerden und mehr

1. Dein Körper in der 20. Schwangerschaftswoche

Du hast schon die Hälfte deiner Schwangerschaft hinter dir. Wahrscheinlich zappelt dein Baby lustig in deinem Bauch herum. Die Tritte und Stöße werden stärker, so dass auch andere sie von außen fühlen können – sicherlich ein Highlight für den werdenden Papa oder die größeren Geschwister.

2. Dein Baby in der 20. Schwangerschaftswoche

Dein Baby ist jetzt etwa 20 cm groß wiegt ungefähr 300 Gramm.

Es beginnt, seine kleine Welt in Mamas Bauch zu entdecken – an der Nabelschnur spielen, Daumen lutschen, Ärmchen und Beinchen strecken und wieder anwinkeln, sogar Purzelbäume scheinen ihm gerade richtig Spaß zu machen und lassen dich als Mama spüren, dass hier wirklich Leben in deinem Bauch ist.

Es nimmt auch seine Außenwelt bereits wahr. Sanfte Musik oder Streicheleinheiten von außen gefallen ihm bestimmt schon jetzt.

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3. Beschwerden in der 20. Schwangerschaftswoche

Möglicherweise merkst du jetzt, dass dir viel schneller die Puste ausgeht als gewohnt. Das ist normal und einfach dadurch bedingt, dass die Gebärmutter nach oben wächst.

Vielleicht leidest du auch unter Sodbrennen. Hier soll frische Ananas helfen, die die Magensäure neutralisiert.

4. Fehlgeburtsrisiko in der 20. Schwangerschaftswoche

Du hast bereits die Hälfte deiner Schwangerschaft hinter dir. Du spürst dein Baby und dir ist bewusst, dass in deinem Bauch etwas Großartiges passiert. Wegen einer Fehlgeburt musst du dir jetzt keine allzu großen Gedanken mehr machen. Über 99% der Babys, die dieses Stadium erreicht haben, werden auch den Rest der Schwangerschaft noch überstehen.

5. Das ist jetzt wichtig

Um die 20. Schwangerschaftswoche steht die zweite große Vorsorgeuntersuchung an. Dein Frauenarzt wird einen ausführlichen Ultraschall durchführen und kann dir danach relativ genaue Angaben über Größe, Gewicht und, wenn dein Baby günstig liegt, Geschlecht machen.

Wenn du dich bei der Geburt überraschen lassen willst, ob du einen Jungen oder ein Mädchen bekommst, solltest du das deinem Arzt sagen. Er wird anhand der Daten des Ultraschalls auch eine Aussage machen können, ob dein Kind seinem Alter entsprechend entwickelt ist.

Neben dem Ultraschall macht der Arzt einige weitere Routineuntersuchungen bei dir wie beispielsweise Gewicht, Blutdruck oder Urinuntersuchung. Zusätzlich untersucht er die Fruchtwassermenge, die Kindsbewegungen, seine Herztöne und die Lage der Plazenta.

6. Das kannst Du jetzt gut gebrauchen

Schwangerschaftskleidung ist jetzt unumgänglich. Unabhängig vom Bauch kann es auch sein, dass deine BHs langsam zu klein werden. Es ist an der Zeit, dass du dich nach schicken Schwangerschafts- oder Still-BHs umschaust. Diese stützen die Brust und beugen Rückenschmerzen vor. Verstellbare Verschlüsse sorgen dafür, dass der BH mit deiner Brust mitwachsen kann.

7. Meine 20. SSW (03.07.2016-09.07.2016)

Ich nähere mich dem Bergfest! Am Ende dieser Woche habe ich (rechnerisch) die Hälfte der Schwangerschaft geschafft und muss sagen, dass es mir dafür insgesamt eigentlich echt gut geht und ich sehr wenig Beschwerden habe. Klar, manchmal macht mein Kreislauf nicht so mit, wie ich es gewohnt bin, der Bauch spannt und das abendliche Sodbrennen ist auch nicht so angenehm, aber alles in allem denke ich, dass ich mich nicht wirklich beklagen kann.

In dieser Woche habe ich zum ersten Mal gemerkt, dass es immer schwieriger wird den Bauch so „einzupacken“, dass er nicht so auffällt. Leider ist er (meiner Meinung nach) immer noch so ein Zwischending zwischen „zu viel gegessen“ und „eindeutig schwanger“. Zwar versicherte mir nun auch meine Freundin, dass man schon erkennen kann, dass es ein Baby-Bauch ist aber (wie das bei uns Frauen nun mal so ist) so richtig sehe ich das selber nicht so. Vor allem am Abend spannt der Bauch aber ordentlich und ich vermute, dass er in nächster Zeit ordentlich wachsen wird. Darum wird auch weiterhin jeden Abend schön eingeölt und gehofft, dass Dehnungsstreifen so verhindert werden können.

09.07.2016

Yeah! Ich habe die Halbzeit-Marke erreicht! 20 Wochen bin ich nun also schwanger und in 20 Wochen bin ich eventuell schon Mama. Unglaublich! Und ich dachte, dass diese Marke doch eine nette Gelegenheit ist einmal Revue passieren zu lassen, was bisher so war und welche Erwartungen ich für die Zukunft haben.

Rückblick

Nachdem das mit dem schwanger werden ja nicht ganz so einfach wie gedacht war, war ich zunächst überglücklich, als ich endlich den positiven Test in der Hand hielt 🙂

Der positive Schwangerschaftstest machte mich unglaublich glücklich!
Der positive Schwangerschaftstest machte mich unglaublich glücklich!

Doch schon kurze Zeit später holte mich die Realität ein. Sehr starke Übelkeit machte es mir ziemlich schwer die Schwangerschaft zu genießen und zudem hatte ich am Anfang eigentlich die ganze Zeit nur Angst, dass doch noch etwas schief geht…

Nach den ersten 12 Wochen legte sich dann die Übelkeit zum Glück und so langsam nahm auch die Angst ab und ich konnte mich auf den Gedanken einlassen tatsächlich ein Baby zu bekommen. Doch bis ich wirklich eine emotionale Bindung aufbauen konnte, vergingen noch ein paar Wochen. Zum Glück habe ich bisher eine komplikationslose Schwangerschaft ohne Blutungen, großartige Beschwerden oder Schmerzen. Dafür bin ich sehr dankbar!

Seit einigen Tagen spüre ich das Baby nun auch sehr deutlich und das ist der Wahnsinn! Mittlerweile ertappe ich mich immer öfter dabei, wie ich über meinen Bauch streichle und (meist nur in Gedanken) mit diesem kleinen Wunder spreche. Mittlerweile wird es immer realer und ich merke, wie es einen immer größeren Platz in meinem Herzen einnimmt. Auch Finn konnte das Baby nun schon zwei Mal spüren und war total begeistert. Solche Erlebnisse schweißen einen noch mehr zusammen und ich habe zumindest ein bisschen das Gefühl, dass Finn auch an diesem Wunder teil hat.

Ausblick

Zunächst hoffe ich natürlich, das ich auch weiterhin von großartigen Problemen verschont bleibe. Allerdings wächst mein Bauch nun unaufhaltsam und ich befürchte, dass ich es bald mit Rückenproblemen zutun bekomme. Durch meine operierte Skoliose bin ich ja eh ein Kandidat für Rückenschmerzen und der Bauch wird da sicher nicht förderlich sein. Aber wir wollen ja nichts beschwören, von daher denke ich daran einfach nicht.

Momentan mache ich mir vor allem Gedanken darüber, wie die erste Zeit mit Baby sein wird. Wie werde ich mich fühlen? Wie wird alles klappen? Ich hoffe so sehr, dass ich ohne Probleme stillen kann und dass wir ohne große Probleme einen neuen, gemeinsamen Rhythmus finden. Ich frage mich auch jetzt schon, ab wann ich Besuch haben möchte und wie das alles laufen soll.. Ich weiß, eigentlich noch ein bisschen früh. Aber auf der anderen Seite werde ich später doch nicht schlauer sein als jetzt. Ich habe ja noch kein Kind bekommen und weiß somit nicht, was da wirklich auf mich zu kommt.

Manchmal denke ich eh, dass alles ein bisschen einfacher wäre, wenn ich mal aufhören würde so viel nachzudenken. Zumindest weiß ich, dass alles, was ich jetzt plane, am Ende wahrscheinlich eh über den Haufen geworfen wird und ich mich dann mit dem arrangieren muss, was dann ist.

Jedenfalls freue ich mich auf die kommenden 20 Wochen. Auf meinen wachsenden Bauch. Darauf, dass Baby zu spüren. Die Geburt näher rücken zu sehen. Ich habe mir vorgenommen die nächste Zeit, so gut ich kann, zu genießen und dieses Wunder ganz bewusst zu erleben. Ich bin nur einmal zum ersten Mal schwanger und ich bin wahrscheinlich nur einmal schwanger ohne mich gleichzeitig um ein anderes Kind kümmern zu müssen. Das ist eine besondere Situation, die man meist nur eimal erlebt, darum möchte ich ganz viele schöne Erinnerungen daran sammeln.

Mama sein
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